Weststeirischer Fußball
ASK Voitsberg oder Tag der offenen Tür

Sorgenfalten bei Gerald Strafner. Der ASK Voitsberg lässt zu viele Punkte liegen.
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  • Foto: Cescutti
  • hochgeladen von Harald Almer

Wer geglaubt hätte, dass es für den ASK Sparkasse Stadtwerke Voitsberg nach dem 4:4 daheim gegen Mettersdorf keine Dramatik-Steigerung mehr gäbe, hat sich getäuscht. Denn was sich beim 5:5 in Pöllau abspielte, war herzinfarktverdächtig, zumindest für Trainer Gerald Strafner. "Ein Spieler rutschte gleich im Mittelfeld zu Beginn aus und schon stand es 0:1." Es kam noch schlimmer, denn obwohl keine Sekunden später Wolfgang Taucher zum Ausgleich traf, hieß es nach 15 Minuten 3:1 für Pöllau, wenig später sogar 4:1. "Dann haben wir Moral gezeigt, denn nach so einem Rückstand nicht zu zerfallen, sondern das Match sogar noch zu drehen, zeigt von einem starken Mannschaftsgeist", so Strafner. Und so drehten zwei Mal David Hermann, Taucher und Daniel Brauneis das Match und führten bis zur 90. Minute mit 5:4, ehe es doch noch im Voitsberger Kasten einschlug.

Zu viele Fehler

"Wir sind leider nicht sehr stabil und durch individuelle Fehler kassieren wir viel zu viele Gegentore", gibt Strafner zu. "Erfreulich ist, dass wir bei Standardsituationen sehr gefährlich sind und daraus diesmal vier Mal trafen. Und dass unsere Defensivspieler sehr torgefährlich sind." Strafner hatte vor dem Pöllau-Match das System wieder auf 4-3-3 umgestellt, damit wurde Voitsberg wieder torgefährlicher. "Wir spielten wesentlich besser als gegen Lafnitz, aber wir müssen endlich einmal zu Null spielen, weil wir nicht jedes Mal damit rechnen können, vier oder fünf Tore in einem Match zu schießen. Die Tage der offenen Tür sind für die Zuschauer attraktiv, für mich als Trainer ein Horror."
Am Samstag kommt Bruck, das Match wurde um einen Tag nach hinten verlegt. Auch wegen der Zweier-Mannschaft, die nicht in die Gänge kommt. Beim 0:4 im Derby gegen Ligist coachten Gerald und Andreas Strafner die Truppe, doch die jungen Kicker brachten ihre Leistung überhaupt nicht. "Wir brauchen bei beiden Mannschaften dringend Siege, um die Verunsicherung herauszubekommen", meint das Strafner-Duo.

Spannende Situation

Der ASK Mochart Köflach kam beim 2:0 gegen Gratkorn zurück auf die Erfolgsspur und machte von Beginn an klar, wer hier Herr am Platz ist. In der 16. Minute verwertete Hannes Martin Gruber einen Fuchs-Abpraller zum 1:0. Nach Seitenwechsel erhöht Köflach den Druck, aber Philipp Bruno Fuchs vergab einen Elfmeter. In der 73. Minute war Gratkorn nach einem Ausschluss nur noch zu zehnt, fünf Minuten später entschied Fuchs mit einem sehenswerten Außenrist-Heber das Match. "Wir waren fußballerisch mindestens um eine Klasse besser, aber die vielen Chancen werden oft sehr spät genutzt, sodass wir den Gegner zu lange im Spiel halten", analysierte der sportliche Leiter Leo Baumkirchner.
Am Dienstag, dem 23. Oktober, kommt es um 19 Uhr zum WOCHE Steirer-Cup-Derby gegen den USV Draxler Mooskirchen.

Autor:

Harald Almer aus Voitsberg

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