In einer anderen Welt

Die weststeirische Handball-Delegation posiert vor dem berühmten Kölner Dom.
  • Die weststeirische Handball-Delegation posiert vor dem berühmten Kölner Dom.
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  • hochgeladen von Harald Almer

Unter der Leitung von "Reiseleiter" Dominik Steinbauer von der Sparkasse Köflach, machten sich 11 Weststeirer auf den Weg nach Köln, um beim "Velux EHF Final 4" der besten Handballmannschaften der Welt den THW Kiel, Korona Kielce, den HSV Hamburg und CF Barcelona an der "Arbeit" zu sehen. Mit dem Auto ging es von Köflach nach Klagenfurt, von wo es mit "German Wings" direkt nach Köln/Bonn ging. Dort angekommen, wurden die Reisestrapazen und die damit verbundenen Magenprobleme von Jochen Bocksruker und Bernd Langmann einmal mit Montana - Tropfen aus der Reiseapotheke des ebenfalls mitgereisten LABG Karl Petinger bekämpft. Der Rest der Truppe griff - wie später auch Boksruker und Langmann präventiv zu landesüblichen homöopathischen Hausmitteln wie Kölsch oder Aperol. Nach dem Einchecken im Hotel Ibis - unmittelbar neben dem Kölner Dom, ging es für die weststeirische Abordnung zu Fuß zur Köln - Arena, die nun LANXESS - Arena heißt. Die mit einem Fassungsvermögen von 19.880 Zuschauern größte Indoor - Arena Europas war natürlich an beiden Spieltagen restlos ausverkauft und die Stimmung bei den Spielen grandios. Am ersten Tag behielt im ersten Semifinale der CF Barcelona gegen den polnischen Spitzenklub Korona Kielce die Oberhand, bevor im innerdeutschen Duell der THW Kiel und der HSV Hamburg aufeinander trafen. Die Rivalität zwischen diesen beiden Klubs ist traditionellerweise sehr groß, was sich natürlich auch in der Stimmung in der rießigen Arena niederschlug. Die Hamburger rangen die favorisierten Kieler in einem begeisternden Spiel nieder und zogen somit ins Finale ein. Die 11-köpfige weststeirische Delegation erkundete nach reichlicher Nahrungs - und Füssigeitsaufnahme das Kölner Nachtleben rund um den imposanten Dom. Nach reichlich Schlaf und einem ausgiebigen Frühstück, gab sich die Truppe, die sich nach und nach wieder im Cafe Reichard einfand, den kulinarischen Genüssen der Domstadt am Rhein hin. Nebst Currywurst mit Fritten und den schon bekannten heimischen Spezialitäten wie Kölsch und Aperol, wurden im Szenelokal "Funkhaus" nun auch heimische Edelbrände mit Kräutern aus der Region angeboten. Dermaßen gestärkt, verbrüderten sich die Weststeirer mit einer Abordnung aus Barcelona und mußten, um die neu gewonnen Freunde aus Katalonien nicht gleich wieder zu verärgern den alten katalonischen Brauch der Jägermeistervernichtung mitmachen. Woche - Mitarbeiter Guntbert Nossek, kürzlich erst von einem Kuraufenthalt zurückgekehrt, bekam immer mehr Probleme mit seinen Knien, die der Belastung des Kölner Kopfsteinpflasters scheinbar nicht gewachsen waren. Doch die Reisegruppe legte ihr Bargeld zusammen und organisierte für den fußmaroden Kollegen eine Fahrrad - Rikscha für den Rest der Wegstrecke. Der Rikschafahrer gab alles und zuletzt auch noch seine Visitenkarte, für den Fall, dass er noch einmal gebraucht werden sollte - doch war er nach dieser Fahrt für die Gruppe um HSG - Obmann Gerhard Langmann nicht mehr erreichbar. Gestärkt und top - motiviert kamen die 11 weststeirischen Ausflügler am Nachmittag dann wieder in der LANXESS - Arena zum finalen Show - down an. Im Spiel um Platz 3, sahen sie dann abermals eine überraschende Niederlage des THW Kiel gegen Kielce, bevor es in der Partie HSV Hamburg gegen CF Barcelona um den Champions League Titel im europäischen Handball ging. Und dieses Finale war an Spannung nicht zu überbieten: Egal wer von den beiden Teams gerade die Nase vorne hatte - der Gegener kämfte sich jeweils wieder zurück in die Partie. So kam es, wie es kommen mußte - das Spiel endete nach der regulären Spielzeit mit einem 25:25 Remis und ging in eine 2 mal 5 - minütige Verlängerung, in der die Hamburger letztendlich unter dem tosenden Applaus der fast 20.000 Fans die Oberhand behielten. Auch die weststeirische Delegation zog sich zufrieden und voll mit Eindrücken der Superlative - nach einem ausgiebigen Abendessen zurück in ihr Hotel. Am Tag darauf ging es mit eineinhalbstündiger Verspätung aufgrund eines Motorproblemes an der German Wings Maschine wieder zurück nach Klagenfurt. Bei einem gemeinsamen Abschlussessen beim "Mochoritsch" ließ man diesen tollen ausflug noch einmal kurz Revue passieren, wo man sich sehr schnell einig war, diese Reise im nächsten Jahr auf alle Fälle zu wiederholen.

Autor:

Harald Almer aus Voitsberg

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