HSG Remus Bärnbach/Köflach
Jetzt sind Taten gefragt

Die "Rote Wand" bei den HSG-Heimspielen ist schon österreichweit bekannt.
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  • Die "Rote Wand" bei den HSG-Heimspielen ist schon österreichweit bekannt.
  • Foto: HSG Remus
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Am 4. September beginnt für die HSG Remus Bärnbach/Köflach in der spusu Liga eine neue Ära. Mit welchen Gefühlen startet der Obmann in die Comeback-Saison in der höchsten Liga.
Gerhard Langmann: Die Zeit des Schulterklopfens ist vorbei, in der neuen Saison sind Taten gefragt. Zum Aufstieg bekamen wir viele Gratulationen, in der höchsten Liga brauchen wir die ganze Region, jede einzelne Mitgliedschaft. Die Weststeiermark bzw. die Lipizzanerheimat war immer eine Handball-Region und hat jetzt mit uns endlich wieder einen Vertreter, der österreichweit Werbung für unsere schöne Gegend macht. Zum Glück hat sich unser Präsident und Mäzen Otto Kresch bereiterklärt, mit Xentis als weiterer Hauptsponsor einzusteigen und auch die beiden Bürgermeister, Jochen Bocksruker und Helmut Linhart, haben ein Bekenntnis zum Spitzensport abgegeben. Jetzt liegt es an der ganzen Region mit einem Einzugsgebiet von fast 50.000 Menschen, dieses Potenzial für den Handballsport abzurufen.

Was ändert sich für die HSG mit der neuen Liga?
Langmann: Die spusu Liga kostet um einiges mehr als die zweite Ebene: Höhere Gebühren für die Schiedsrichter, weitere Fahrten nach Bregenz und Hard, auch die Kosten für den Spielbetrieb steigen. Außerdem halten wir zwölf Jugendteams aufrecht, die Teammitglieder kommen aus allen Gemeinden unseres Bezirks. Und wir kooperieren vor allem im Frauenbereich eng mit dem HC Voitsberg.

Passiert auch in der Infrastruktur etwas?
Langmann: Ja natürlich. In der Bärnbacher Halle installieren wir einen eigenen Internetanschluss, auch die Matchuhr wird erneuert. Beide Hallen sind an die 40 Jahre alt, da wird mittelfristig etwas passieren müssen, um allen Anforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden. Unser Ticketverkauf findet auch online auf unserer HSG-Homepage statt, aber natürlich können Saisonkarten auch auf dem postalischen Weg erworben werden. Weiters werden wir den Merchandising-Sektor ausbauen, das hat in der letzten Saison schon sehr gut funktioniert. Die "Rote Wand" sorgte bei den Heimspielen für eine einzigartige Stimmung, das haben uns alle Gegner bestätigt. Wir müssen uns in allen Bereichen breiter aufstellen und so heißt unsere Devise: Zusammenhalten statt jammern! Mit 30 Euro im Jahr ist bereits eine Unterstützung unserer HSG als Mitglied möglich.

Welches Ziel hat die HSG in dieser Saison?
Langmann: Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben und hoffen, den Klassenerhalt mit Mitte Dezember, dem Ende des Grunddurchgangs, fixiert zu haben. Eine Herausforderung in diesem Jahr ist es, dass wegen der Heim-Europameisterschaft 2020 der Spielplan äußerst komprimiert ist, um dem österreichischen Nationalteam möglichst viel Zeit zu geben, sich gezielt vorzubereiten. Für uns bedeutet das mehrere "englische Runden", also Spiele am Mittwoch, zum Beispiel am 4. September in Hard oder am 18. September beim Derby in Graz. Die Handball-EM wird sicher eine Euphorie für diesen Sport entfachen und das wollen wir nutzen. Dass unser Landessport-Koordinator Didi Peißl den Bergischen HC nach Köflach brachte, war schon ein Meilenstein.

Am 22. August wird die Saison mit dem Testspiel gegen Leoben offiziell für alle Anhänger eröffnet. Was wünschen Sie sich für die Comeback-Saison in der höchsten Liga?
Langmann: Dass die Bevölkerung in der Weststeiermark unsere Ambitionen honoriert und unterstützt. Wir sind der einzige weststeirische Ballsportverein, der in der allerhöchsten Liga in Österreich spielt. Wir bauen sehr auf unsere Jugend und setzen zum größten Teil auf das Team, welches auch in der letzten Saison bei uns spielte. Alle jungen Spieler werden die Chance bekommen, sich zu beweisen, auch eine eigene U-20 ist österreichweit im Einsatz. Der letzte Erfolg unserer U-16 bei einem internationalen Turnier in Veszprem zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Meine Vision ist die HSG Remus Lipizzanerheimat, denn eines kann ich schon sagen: Die Fusion zwischen den Handballvereinen von Köflach und Bärnbach ist hundertprozentig geglückt und eine Erfolgsgeschichte. Und so sollten wir es schaffen, dass der ganze Bezirk hinter uns steht.

Die "Rote Wand" bei den HSG-Heimspielen ist schon österreichweit bekannt.
Didi Peißl, Bgm. Helmut Linhart, Otto Kresch, Gerhard Langmann und Bgm. Jochen Bocksruker
Autor:

Harald Almer aus Voitsberg

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