Kislinger kämpft um Olympia

Sebastian Kislinger kämpft um einen Startplatz im Parallel-Riesentorlauf.
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  • hochgeladen von Thomas Maurer

Drei Rennen standen für Snowboarder Sebastian Kislinger bislang in dieser Saison auf dem Programm. Jedes Mal kam der Mooskirchner in die Top-16, beim Parallel-Riesenslalom in Carezza am 13. Dezember wurde er 14., tags darauf im selben Bewerb in Cortina d'Ampezzo Zwölfter und wieder einen Tag später holte er im Parallel-Slalom in Cortina Platz 14.
Vier Startplätze gibt es im Parallel-Riesenslalom für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang, der Parallel-Slalom gehört 2018 nicht zu den olympischen Disziplinen. Die Ergebnisse im Slalom-Weltcup sind also nur ein Bonus im Rennen um einen Olympia-Startplatz. Mit den bisherigen Platzierungen ist Kislinger nicht wirklich zufrieden: "Ich bin gut in Form, die Resultate passen aber noch nicht." Vor allem in Cortina hätte er sich mehr erhofft als nur Platz zwölf.
Die letzten Wochen war Rennpause angesagt, erst am 5. Jänner geht es in Lackenhof weiter. Eine von nur mehr drei Möglichkeiten auf sich aufmerksam zu machen, denn schon nach dem Rennen im slowenischen Rogla am 21. Jänner wird entschieden wer in Südkorea an den Start gehen darf. Wenn es ganz eng ist, wird eine interne Qualifikation gefahren. Ziemlich sicher dabei ist wohl Kislingers Zimmerkollege Alexander Payer, der in Cortina gewinnen konnte. Auch Andreas Promegger rechnet er gute Chancen auf einen Startplatz aus. Zwei Plätze sind nach Kislingers Rechnung also noch frei. Offen ist, was mit dem verletzten Benjamin Karl passiert, der vor den Spielen wohl kein Rennen mehr absolvieren wird können. "Ich versuche mich nicht zu stressen", meint Kislinger, gibt aber zu: "Man hat das schon im Hinterkopf."

Zweiter bei Generalprobe
Einen kleinen Bonus darf der Weststeirer für sich beanspruchen: Bei der Generalprobe für den Olympia-Riesenslalom holte er in der vergangenen Saison Platz zwei - gefahren wird bei den Winterspielen am gleichen Hang und der Lauf wird wohl auch wieder ähnlich gesteckt sein.
Neben der Teilnahme an den Winterspielen hat Kislinger sich für die laufende Saison vor allem eines vorgenommen: Im Gesamtweltcup vorne mitfahren. Dazu würde es einen Stockerlplatz brauchen.

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