Niederlage gegen Wals
Södinger Ringer sind Vizemeister der 2. Bundesliga

Die Ringertruppe mit den Betreuerinnen und Betreuern sowie Obfrau Lydia Langmann aus Söding | Foto: KSV Söding
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  • Die Ringertruppe mit den Betreuerinnen und Betreuern sowie Obfrau Lydia Langmann aus Söding
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Da hat nicht viel gefehlt zum Meistertitel in der 2. Bundesliga Ost der Ringer. In der neuen Halle in Söding-St. Johann verloren Wolfgang Frühwirth und Co. gegen die Wals Juniors mit 17:30. Trotzdem waren die Klubverantwortlichen vor 300 Fans sehr zufrieden. Im Jubiläumsjahr ist auch der Aufstieg in die höchste Bundesliga ein Thema.

SÖDING-ST. JOHANN. Die Kulisse an diesem letzten Bundesliga-Abend der Saison war beeindruckend. Die neue Multifunktionshalle war mit 300 Gästen stark besucht und der Hexenkessel 2.0 machte seinem Namen alle Ehre. Die Brave Hearts wollten die Sensation im Bundesligafinale gegen die favorisierten AC Wals Juniors schaffen, doch die Salzburger holten sich den Meistertitel. 

Das Ambiente der neuen Södinger Multifunktionshalle ist cool, beim Finale waren 300 Gäste dabei. | Foto: KSV Söding
  • Das Ambiente der neuen Södinger Multifunktionshalle ist cool, beim Finale waren 300 Gäste dabei.
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Newcomer und Youngster Emanuel Ehgartner verlor seine Kämpfe, konnte aber wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau sammeln. Bis 130 kg musste Wolfgang Frühwirth über die volle Kampfzeit geben und holte einen Mannschaftszähler. An diesem Abend war Armin Rothschedl zuerst in der Klasse bis 88 kg im freien Stil und danach bei den "schweren Brocken" in Griechisch-Römisch das Maß aller Dinge. Er holte zwei Schultersiege, im zweiten Fight gegen einen deutlich schweren Gegner. Legionär Barnabás Majer (60 kg) aus Ungarn dominierte an diesem Abend wieder einmal in beiden Stilarten seine Gegner.

Um zwei Schultersiege zu wenig

Danach gab es eine Södinger Durststrecke, denn Esatollah Ghazi, David Kropf, Georg Tatzer und Michael Fließer verloren ihre Kämpfe ebenso wie Souleymane Toure und Elhamuddin Amiry. Der KSV Söding verlor mit 17:30 gegen die Walser und beendete die Saison auf dem wohlverdienten zweiten Platz. Obfrau Lydia Langmann: "Wir wollten die Sensation schaffen und den ersten Meistertitel nach Söding holen. Leider hat es dieses Mal nicht geklappt, aber der Weg ist das Ziel und wir sind stolz auf diese Saison." Trainer Dieter Vodovnik ergänzte: "Unsere Mannschaft hat über die komplette Saison eine geschlossene Leistung gezeigt. Wir werden im Training die einzelnen Kämpfe analysieren, um daraus für die Zukunft zu lernen."

Die Nachwuchsringerinnen und -ringer fühlen sich mit der Kamkpfmannschaft eng verbunden. | Foto: KSV Söding
  • Die Nachwuchsringerinnen und -ringer fühlen sich mit der Kamkpfmannschaft eng verbunden.
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Und die Zukunft könnte 1. Bundesliga bedeuten, denn der KSV Söding feiert nächstes Jahr sein 40-jähriges Bestehen, auch die neue Multifunktionshalle ist bundesligatauglich. Aber natürlich ist das Ganze auch eine Frage des Budgets mit Mehrkosten allein wegen der Fahrten in ganz Österreich. 

Die Siegerehrung führten der steirische Ringsport-Obmann Tomislav Matic und Obfrau Lydia Langmann vor den Augen von Bürgermeister Erwin Dirnberger, Vizebürgermeister Werner Kaspar und Ehrenobmann Stephan Ulrych. Andreas Ortner moderierte, da Obmannstellvertreter Horst Holzer an diesem Abend als Kampfrichter beim kleinen Finale in Vigaun im Einsatz war. 

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