Seetaler Alpe
Biomasse-Heizkraftwerk am Truppenübungsplatz

Auf der Seetaler Alpe wurde das neue Biomasse-Heizkraftwerk im Beisein der Familie Edler eröffnet.
3Bilder
  • Auf der Seetaler Alpe wurde das neue Biomasse-Heizkraftwerk im Beisein der Familie Edler eröffnet.
  • Foto: Bioenergie
  • hochgeladen von Harald Almer

Die Köflacher Bioenergie-Gruppe der Familie Edler baute ein 800 kW-Biomasse-Heizkraftwerk.
KÖFLACH. Das Österreichische Bundesheer (ÖBH) geht auf dem Truppenübungsplatz Seetaler Alpe (TÜPL) einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit der Köflacher Bioenergie-Gruppe wurde ein 800kW- Biomasse-Heizkraftwerk projektiert und der Umstieg vom fossilen Energieträger Öl zum nachwachsenden Rohstoff Holz vollzogen. Nicht weniger als 200.000 Liter Heizöl und 600 Tonnen klimaschädliches CO2 können nun pro Jahr eingespart werden. Damit werden nun alle Objekte über ein eigenes Nahwärmeversorgungsnetz mit umweltfreundlicher Wärme versorgt.

Sieben Monate Bauzeit

Mit der endgültigen Vergabe des Auftrages im März 2019 war der Grundstein für den Schritt in die Nachhaltigkeit gelegt. Die Bauarbeiten dazu starteten im Mai 2019. Durch den reibungslosen Ablauf und die gute Zusammenarbeit zwischen Bundesheer und den einzelnen beteiligten Unternehmen konnte mit der Wärmeversorgung durch die das zentrale 800 kW-Biomasse-Heizwerk im Oktober 2019 begonnen werden. Über das ca. 2 km lange Nahwärmenetz werden seitdem sämtliche Objekte des Truppenübungsplatzes mit klimaneutraler Wärme versorgt. Die Nutzung der bundesheereigenen Forstflächen und die damit verbundenen sehr kurzen Lieferwege für den Rohstoff Holz ermöglicheb einen ressourcenschonenden Betrieb der Biomasseheizanlage.Zusätzlich entschied sich das ÖBH für die Umsetzung einiger gebäudeseitiger Energieeinsparmaßnahmen sowie für die Errichtung von zwei Photovoltaikanlagen um den Eigenstrombedarf zu decken. Mit der Montage von zwei Photovoltaikanlagen mit einer Generatorfläche von gesamt ca. 340 m2 und einer Gesamtleistung von 58 kWp kann ein Großteil der am Standort benötigten elektrischen Energie selbst erzeugt werden.Mit allen Energiesparmaßnahmen, die im Zuge dieses Projektes umgesetzt wurden, können über 600 Tonnen klimaschädlichen CO2 eingespart werden.

Newsletter Anmeldung!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen