Arbeiter-Samariterbund Graz in Konkurs
Der Zubau für den "Lindenhof" läuft weiter

Der Betreiber des Seniorenkompetenzzentrums "Lindenhof" ist insolvent, der Bau des neues Hauses 2 in Mooskirchen läuft trotzdem weiter.
  • Der Betreiber des Seniorenkompetenzzentrums "Lindenhof" ist insolvent, der Bau des neues Hauses 2 in Mooskirchen läuft trotzdem weiter.
  • Foto: Cescutti
  • hochgeladen von Harald Almer

Schwierige Zeiten für das Seniorenkompetenzzentrum "Lindenhof". Der Betreiber meldete Insolvenz an.

MOOSKIRCHEN. Das Seniorenkompetenzzentrum in Kniezenberg, Gemeinde Mooskirchen, hat sich seit vielen Jahren einen sehr guten Ruf erarbeitet, was sich auch auf die Auslastung des Hauses auswirkte. Im Oktober 2020 wurde nun der Spatenstich für einen Zubau mit 40 weiteren Betten gestartet. Für Hermann Harg und die KBG Altenheim Errichtungs GmbH. ist der "Lindenhof" sein 53. Bauvorhaben, vor 15 Jahren errichtete er bereits das Haus 1 des "Lindenhofs". Den Auftrag zur Bauausführung erhielt die Firma Porr Bau GmbH, Premstätten. Neben der 40 neuen Betten werden zusätzliche Parkmöglichkeiten geschaffen, die Grünflächen verändert und umgestaltet. Die Inbetriebnahme ist mit Ende 2021 angedacht.

Nur Betreiber, nicht Besitzer

Der Mooskirchner Bgm. Engelbert Huber geht davon aus, dass sich an diesem Zeitplan nichts ändert, weil das Bauvorhaben von der Insolvenz des Betreibers Arbeiter-Samariterbund Graz nicht betroffen ist, das sei Part der Errichtungsgesellschaft. "Der Rohbau ist längst fertig, der Betrieb sollte mit Ende des Jahres anlaufen", so Huber. Der Arbeiter-Samariterbund ist nur der Betreiber des "Lindenhofs", nicht der Besitzer des Gebäudes. 

Massive Bemühungen

Laut Bgm. Huber sind massive Bestrebungen im Gange, den Betrieb über einen anderen Betrieb bzw. eine Gesellschaft dauerhaft sicher zu stellen. "Es werden Gespräche geführt, weil es enorm wichtig ist, einerseits die alten Menschen sicher und dauerhaft hochwertig betreuen zu können und andererseits viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gesicherte Zukunft verdienen", sagt Huber. 
Laut KSV 1870 erscheint eine längerfristige Fortführung des gesamten schuldnerischen Unternehmens, das acht Zentren in der ganzen Steiermark betreibt, nicht finanzierbar. Der Teilbereich "Rettungsdienst" soll sofort geschlossen werden. Die Standorte der Pflegeeinrichtungen sollen nach Möglichkeit an Interessenten übergeben werden, damit für die zu Verpflegenden keine nachteiligen Auswirkungen entstehen. Zu den Insolvenzverwaltern wurden Norbert Scherbaum und Gerhard Schedlbauer bestellt.


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