In nur vier Monaten 106 zusätzliche Jobs im Bezirk

Bundesrätin Elisabeth Grossmann mit dem neuen NAbg. Mario Lindner und LH-Stv. MIchael Schickhofer
  • Bundesrätin Elisabeth Grossmann mit dem neuen NAbg. Mario Lindner und LH-Stv. MIchael Schickhofer
  • Foto: Land Steiermark
  • hochgeladen von Harald Almer

Großartige Erfolgsbilanz für die "Aktion 20.000". In der Pilotregion Voitsberg wurden im Zeitraum zwischen 1. Juli und 4. November 106 neue, zusätzliche Jobs geschaffen. "Das heißt, diese Leute sind bereits in Beschäftigung", sagt die neue Edelschrotter Bundesrätin Elisabeth Grossmann. Interessant ist auch die Breite des Stellenangebots, das von Vereinen, gemeinnützigen Trägern und Gemeinden gemeldet wurde.
Hier einige Beispiele: Schulverwaltung, Akzente Handwerk, Energieforum Lipizzanerheimat im Kraftwerk Arnstein, Homepagebetreuung bei Gemeinden und Vereinen, Aufbau und Pflege internaitonaler Kontakte, Postpartnerschaften, Beratung von Gläubigen in Pfarren, Kinderbetreuung (ohne pädagogischen Ansatz und Ausbildung), Tätigkeiten für Sportvereine (Öffentlichkeitsarbeit, Buffet, Anlagenbetreuung), tierschutz, Landschaftspflege, Vinzimarkt, Caritas-Läden, Unfallprävention bei "Große schützen Kleine", Schuldnerberatung (betreutes Konto) und Projekt SLD (selbstständig daheim leben).

Dringender Appell

Für Grossmann zeigt die überraschende Insolvenz des Stallhofners Paradeunternehmen SFL, wie schnell auch ein stets solide und innovativ wahrgenommener Betrieb in die Insolvenz schlittern kann. "Hier sind 186 Diensternehmer und deren Familien betroffen sowie Betriebe, die von deren Kaufkraft leben", so Grossmann. Sie bedankt sich bei LH-Stv. Michael Schickhofer und Soziallandesrätin Doris Kampus, die unverzüglich Hilfe angeboten haben, die von der Kündigung betroffenen Mitarbeiter so rasch wie möglich wieder in der Region in Beschäftigung zu bringen. Das geschieht mit dem AMS Voitsberg.
Grossmann richtet einen Appell an die neue Bundesregierung: "Auch in Zweiten der schlimssten Wirtschaftskrise der 2. Republik ist es gelungen, durch hochwertige Qualifizierung, Arbeitsmarktstiftungen sowie überbrückende Maßnahmen die Auswirkungen für die Beschäftigten abzufedern und vielen eine zweite Chance zu geben. Besondes zu erwähnen ist die Aktion 20.000, wodurch wir in der Modellregion Voitsberg und Deutschlandsberg zahlreiche ältere Arbeitslose wieder in sinnstiftende Beschsäftigungen im gemeinnützigen Bereich bringen konnten. Solche Maßnahmen werden auch in Zeiten der Hochkonjunktur dringend gebraucht."

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