Remus-Sebring wird breit aufgestellt

Für Otto und Angelika Kresch ändert sich mit dem Einstieg von Hans Peter Haselsteiner und Stephan Zöchling nichts.
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Welchen Grund hat der Mehrheitseinstieg von Hans Peter Haselsteiner und Stephan Zöchling?
Angelika und Otto Kresch: Wir wollen die Expansion unserer Unternehmensgruppe Remus-Sebring weiter vorantreiben und daher ist ein starker Partner natürlich von Vorteil. Wichtig für uns war in diesem Zusammenhang auch die österreichische Komponente. Sprich, ein Partner aus dem Fernen Osten, der nur an der Technologie und den Marken interessiert ist, wäre für uns nie in Frage gekommen.

Bestehen die Kontakte zu Haselsteiner schon länger? War der Einstieg länger geplant oder handet es sich hier um eine Art spontane Entscheidung?
Die Entscheidung war strategisch angelegt. Dass der Deal nun mit der Gruppe Dr. Haselsteiner und Stephan Zöchling zustande kam, freut uns besonders, da es sich hier um gestandene österreichische Unternehmer handelt, die eben wie wir an der Expansion von Remus-Sebring interessiert sind und diese von Österreich aus weiter wachsen lassen wollen. Das ist gleichzeitig auch ein klares Bekenntnis zu den Standorten Bärnbach und Voitsberg.

Welchen Handlungsspielraum haben Sie beide nach dem Zusammenschluss?
Für uns verändert sich per se gar nichts. Zöchling wird uns in der Geschäftsführung verstärken und mittelfristig werden wir uns aus dem operativen Geschäft zurückziehen, aber bleiben der Firmengruppe als Gesellschafter selbstverständlich erhalten und werden somit auch in den entsprechenden Gremien vertreten sein.

Wie sieht die langfristige Strategie der Remus-Sebring-Gruppe aus? Weitere Expansion oder Spezialisierung von Produkten?
Sowohl als auch. Wir werden sowohl in räumlicher, personeller und geographischer Hinsicht expandieren und natürlich unsere Position als One-stop-Shop für die Automobil-und Motorradindustrie absichern und weiter ausbauen.

Wie sehen Sie die weitere Entwicklung in der Auto-Zuliefererbranche?

Die Autobmobilhersteller lagern bekanntlich immer mehr Produkte und Dienstleistungen wie Entwicklungsprozesse aus. Wir haben diesen Trend frühzeitig erkannt und sind mittlerweile als One-stop-Shop bei den Fahrzeugherstellern bestens eingeführt. Das heißt, wir liefern von der Konstruktion über die Entwicklung, die Fertigung der Werkzeuge bis hin zum Produkt alles, was eine Abgasanlage ausmacht. Firmen, die sich nicht so breit aufgestellt haben, werden sich künftig schwer in der Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie behaupten können.

Für Otto und Angelika Kresch ändert sich mit dem Einstieg von Hans Peter Haselsteiner und Stephan Zöchling nichts.
Für Angelika und Otto Kresch ändert sich mit dem Mehrheitseinstieg von Haselsteiner und Zöchling nichts.
Autor:

Harald Almer aus Voitsberg

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