03.01.2018, 12:19 Uhr

Der Trend zum einfacheren Leben

Der bekannte Wiener Neurologe und Psychiater Viktor Frankl erklärte, dass die meisten Menschen in den Industrieländern genug haben, wovon sie leben können. Das Problem unserer Zeit sei viel mehr, dass viele Menschen nicht mehr wissen, wofür sie zu leben haben.

 In der heutigen Wohlstandsgesellschaft gehe das Sinnbedürfnis des Menschen leer aus, so Frankl.
Wir sehen: Materielle Werte können unsere Leere nicht aus-füllen und schon gar nicht auf Dauer er-füllen. Die Frage nach dem ursprünglichen Sinn unseres Lebens drängt sich wieder mehr und mehr in den Vordergrund. Und damit auch die Frage nach den Quellen des Sinns: Woher oder worin kriegen wir die fehlende Fülle?

Bis weit ins 20.Jahrhundert hinein hatten viele Voitsberger noch den Blick ins Jenseits gerichtet. Damit waren sie nicht allein vom Diesseitigen abhängig. Diesen Blick haben viele endgültig verloren und haben nichts als das Vergängliche. Das Gute ist, dass immer mehr dieses Problem durchschauen. Trotzdem erleben viele Mitmenschen, in welche Tiefen sie fallen, weil sie die bedeutenden Antworten nicht kennen. Ein Anzeichen für eine Trendwende ist die Suche nach einem einfacheren Leben. Aber auch hier haben sich verschiedene Abbiegespuren eingeschlichen, die wiederum ziemlich kostspielig und aufwändig werden: Große Bereiche der Esoterik in Verbindung mit Aberglauben und verschiedene neuzeitliche Philosophien drängen uns, unser hart verdientes Geld dorthin auszugeben. 

Dabei gibt es 1 so einfachen Weg, die große Sehnsucht nach einem sinnerfüllten Leben zu stillen. Im Neuen Testament sagt Jesus: „Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, aus dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen“ (Johannesevang.7,37-39).
Die Frage nach unserem Lebenssinn hat also eine ungeheure Bedeutung.
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