30.09.2017, 13:46 Uhr

Einweihung des generalsanierten Schulzentrums in Edelschrott

Bgm. Georg Preßler konnte nicht nur LR Barbara Eibinger-Miedl, sondern auch NAbg. Elisabeth Grossmann, LAbg. Erwin Dirnberger und BH Hannes Peißl begrüßen.

Nach drei Jahres-Etappen erstrahlen die Musik-Volksschule und Musik-Neue Mittelschule Edelschrott im neuen Glanz.

Emotionale Momente für den Edelschrotter Bürgermeister Georg Preßler, aber auch für die beiden Direktorinnen Michaela Pfennich und Gebriele Bernsteiner. Vor sieben Jahren begann das Abenteuer Generalsanierung des Schulzentrums mit der Frage: Wie ist es möglich, das Schulzentrum zu verbessern. Herausgekommen sind drei Jahres-Etappen, wo die beiden Schulen inklusive Turnsaal wieder zum Edelschrotter Schmuckkästchen mutierten. In einem Festakt am Samstag mit LR Barbara Eibinger-Miedl, NAbg. Elisabeth Grossmann, LAbg. Erwin Dirnberger, BH Hannes Peißl und den Bgm. Georg und Gottfried Preßler, Engelbert Huber und Johann Hansbauer wurde das Schulzentrum von Dechant Gerald Krempl feierlich eingeweiht.

Emotionale Ansprache

Nach den Begrüßungsklängen der Marktmusikkapelle Edelschrott fand die Feier im generalsanierten Turnsaal des Schulzentrums statt. Instrumentalisten und Sänger der Musik-Volksschule und der Musik-NMS sorgten für eine stimmungsvolle Feier mit selbstgedichteten Liedtexten, Bgm. Georg Preßler hielt eine emotionale Rede unter dem Koren-Motto: "Heimat ist Tiefe, nicht Enge." Die 65 Volksschul- und 141 NMS-Kinder lauschten Preßlers Rede, der zusammen mit dem Planungsbüro Artivo die Bau-Etappen skizzierte:
2015 mit brandschutztechnischen Sicherheitsmaßnahmen, neue Beleuchtung mit Notfallsbeleuchtung, Akustikmaßnahmen und 15.000 Metern E-Leitungen. 2016 mit den Klassensanierungen. So wurden 2.000 quadratmeter Böden verlegt, mehr als 100 Innentüren ausgetausch und über 10.000 Quadratmeter Wände gestrichen. 2017 standen noch die Dachsanierung, die Beleuchtung im Turnsaal, die Erneuerung der Schulküche und thermische Teilsanierungen an. Preßler und die Planer waren stolz, dass die prognostizierten Kosten von 1.627.500 Euro um rund zwei Prozent unterschritten wurden, immerhin fördert das Land Steiermark den Umbau mit 70%.
Mitten in Preßlers Rede sorgte eine Meldung für Aufregung: "Ein Auto rollt auf die Straße, der Besitzer möge umgehend zu seinem Auto kommen", so Direktorin Michaela Pfennich. Preßler betonte ebenso wie Eibinger-Miedl die Bedeutung des Schulzentrums für die Region. "Ich werde diese Umbauzeit mein Leben lang nicht mehr vergessen", bekannte Preßler. Die Landesrätin bezeichnete das Schulzentrum als einen Schlüssel für Erfolg im ländlichen Raum. "Wir vertrauen den Lehrern das Wertvollste an, was wir haben - unsere Kinder", sagt Eibinger-Miedl, selbst Mutter.
Danach wurde zum Tag der offenen Tür und zum Buffet geladen.

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