19.08.2016, 11:48 Uhr

Weststeirer im Olympia-Fieber von Rio

Barbara Penz-Arzberger und Karl Arzberger verbreiteten Lipizzanerheimat-Flair bei Olympia in Rio. (Foto: KK)

Barbara Penz-Arzberger und ihr Gatte Karl Arzberger waren Mitglieder einer österreichischen Sport-Delegation in Rio.

Wer die Seitenblicke bzw. die Olympia-Berichterstattung im ORF aufmerksam verfolgt hat, dem sind die beiden Köflacher wahrscheinlich aufgefallen. Zu augenscheinlich war die Aufmachung im "Lipizzaner-Gewand". Barbara Penz-Arzberger, Leiterin der Schutzengel-Apotheke in Köflach, und ihr Mann Karl Arzberger hatten die einmalige Gelegenheit, im Rahmen einer Delegationsreise der Firma Peeroton - der einzigen Herstellerfirma von Nahrungsergänzungsmitteln in Österreich, welche die Olympischen Ringe tragen darf und offzieller Ausstatter der Teilnehmer war - eine Woche Olympia-Luft in Rio zu schnuppern. "Ich brauchte zuerst sehr viel Überredungskunst, aber jetzt ist mein Mann sehr dankbar, dass wir das gemeinsam erleben durften", freut sich Penz-Arzberger.

Mitten im Geschehen

Höhepunkte gab es viele. So erlebten die beiden Köflacher das Eröffnungsspiel der Beach-Volleyballer Clemens Doppler und Alexander Horst gegen die Italiener ebenso live wie das Erstrundenspiel von Serena Williams im Tennis. Der tägliche Treffpunkt im beliebten Österreicher Haus sorgte für Herzklopfen. "Ein Hammer, wenn du Fotos mit unseren Top-Beachvolleyballern machen kannst, dich Spitzensportler auf Du und Du begrüßen und du Mitglied einer großen Familie bist", schwärmt Penz-Arzberger von der Atmosphäre.
Das Haus ist täglich von 10 bis 23 geöffnet, die Brasilianer stehen um 7 Uhr morgens an, um in den öffentlich zugänglichen Bereich zu kommen. Die Stimmung ist jeden Tag Vollgas, täglich zur Sperrstunde wird Reinhard Fendrichs I am from Austria gespielt. Gänsehaut pur."

Kein Urlaub

Täglich wartete für die 20-köpfige Peeroton-Delegation um 7 Uhr morgens "Active Morning" vor dem Hotel direkt an der Copacabana. "Ich bin trotzdem gerne jeden Morgen um 5.45 Uhr aufgestanden." Ausflüge zum Zuckerhut und zur Christus-Statue sorgten für einen zusätzlichen Adrenalinschub. Und natürlich die Ausstattung mit Österreich-Trikots und Fahnen. "Wir sind schon aufgefallen, zusätzlich mit unserem Lipizzaner-Outfit im Österreicher Haus", lacht Penz-Arzberger. "Auch wenn die Sicherheitsvorkehrungen hoch waren, wir haben uns immer wohl gefühlt. Und die Brasilianer haben diese olympischen Spiele wirklich gut über die Bühne gebracht."
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