11.01.2018, 13:48 Uhr

Das Lokal "Stau" sagt Nein zum Vandalismus

Hannes Schlosser will die Bewusstseinsbildung verstärken. (Foto: KK)

Hannes Schlosser und sein Team setzen auf Prävention und Bewusstseinsbildung.

Seit 21 Jahren ist "Stau, das Lokal" aus der Köflacher Nachtszene nicht mehr wegzudenken. Veransgtaltungen wie der Magdalenakirtag, Maturabälle, Public Viewing, Kultursommer, Weihnachtsmärkte, Almrock bei der Sunfixlhöhle oder jetzt "Krone des Sports" am Samstag sind ohne Hannes Schlosser und seinem Team nicht oder nur schwer möglich.

Kein Lausbubenstreich

Auf eine Schattenseite will Schlosser nun vermehrt aufmerksam machen - Vandalismus. "Es sind zwar nur wenige, aber die glauben, dass Vandalismus ein Lausbubenstreich ist. Da kommt von uns ein klares Nein, denn niemand findet es lustig, wenn sein Eigentum von anderen beschädigt wird."
Schlosser will hier Bewusstsein schaffen, denn auch andere Lokalbesitzer in Bärnbach und Voitsberg kennen dieses Problem. "Wir haben eine eigene Security und auch eine Videoüberwachung und tun alles, um beste Rahmenbedingungen zu bieten. Wir räumen auch immer wieder die Schäden weg und reinigen das Areal auch außerhalb unseres Lokals. Aber bitte hört auf, Sachbeschädigungen in der Stadt durchzuführen."

Unter Zugzwang

Der Vandalismus äußert sich in Form von Gläser zertrümmern und Dekoration zerstören bis hin zu ausgerissenen Blumenstöcken. Fast jede Woche macht das Stau-Team Fotos von den Zerstörungen. "Wenn die Menschen sehen, dass Sachbeschädigungen passieren, sollen sie es bitte der Polizei melden, mit der wir eng zusammenarbeiten", so Schlosser. "Es ist schade, wenn wegen ein paar Idioten die Gemeinde und die Polizei unter Zugzwang kommen, da kommen auch wir als Lokal unter Druck. Und das muss nicht sein. Wir bleiben auf diesem Thema sicher drauf", verspricht Schlosser.
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