09.08.2017, 16:28 Uhr

Neuer Plan: Der Köflacher Stadtturm "wandert"

Der Köflacher Stadtturm soll heuer noch zum Kreisverkehr beim Merkur-Markt übersiedeln.

Die Neugestaltung der Köflacher Innenstadt geht weiter. Alfred Schlosser gestaltet eine neue Barbarastatue.

Nach dem erfolgreichen Umbau des Unteren Hauptplatzes in Köflach und der Belebung der Passage steckt die Köflacher Stadtregierung schon mitten in der nächsten Etappe, jetzt ist der Rathausplatz, der schon barrierefrei gemacht wurde, dran. Die neueste Idee, die gestern in der Stadtratssitzung besprochen wurde, ist die Übersiedlung des Köflacher Stadtturms, der derzeit zwischen dem Rathaus und dem Turmcafé Mara steht. Geplant ist, dass der Stadtturm heuer noch "wandert". Er soll abgebaut und am Kreisverkehr bei der Stadteinfahrt - gegenüber vom Merkur-Markt - wieder aufgebaut werden. Das hätte einerseits den Vorteil, dass ein Wahrzeichen direkt als Stadt-Eingang fungiert, und andererseits, dass der Platz um das Turm-Café offener wird. Außerdem wird derzeit auch ein Seiteneingang der Köflacher Passage geplant, damit die Leute nicht nur durchströmen, sondern in der Passage auch länger verweilen. Mit einer Reinigungsfirma kam zuletzt ein weiterer neuer Mieter dazu.

Barbarastatue

Ein weiterer Eckpfeiler der Neugestaltung wird eine neue, rund 2 Meter große Barbarastatue beim neuen Brunnen am Unteren  Hauptplatz, unweit von Zweirad Bratschko, sein. Niemand Geringerer als der renommierte Krottendorfer Alfred Schlosser arbeitet derzeit an dieser Statue. Ursprünglich hatte eine Salzburger Gemeinde so eine Statue in Auftrag gegeben, doch daraus wurde nichts. So sprang Köflach auf den "Zug" auf und bestellte die Statue, die ja ideal in eine ehemalige Bergbaugemeinde passt.
Stichwort Bergbau. Im Zuge der Umgestaltung soll der Bergmann, ein weiteres Wahrzeichen der Stadt, direkt vor das Rathaus "wandern", allerdings gestaltet sich hier die Übersiedelung etwas schwierig, denn die Gefahr, dass der Bergmann massiver beschädigt wird, ist relativ groß.
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