24.09.2014, 17:31 Uhr

Raubüberfall auf Tankstelle war fingiert

Am 22. September wurde in Köflach ein Raubüberfall auf eine Tankstelle angezeigt. Umfangreiche Erhebungen durch die Beamte des Landeskriminalamtes Steiermark, Bereiche Raub, Fahndung und Tatort, in Zusammenarbeit mit dem Tankstellenbetreiber und einem Automatenaufsteller führten zu der Erkenntnis, dass die Straftat in der von der Anzeigerin geschilderten Weise nicht stattgefunden haben konnte.
Es wurde nachgewiesen, dass die 24-jährige Angestellte am Tattag an einem Glücksspielautomaten in der Tankstelle gespielt und dafür zum Teil Firmengeld verwendet hatte. Den dabei erzielten GEwinn hätte die Frau zu Rückzahlung verwenden können, sie entschloss sich aber, auch das restliche Firmengeld an sich zu nehmen und bezüglich des veruntreuten Firmengeldes einen Raubüberfall auf ihre Person anzuzeigen. Das Motiv der Verdächtigen lag darin, mit der ihr nun zur Verfügung stehenden Summe einen Teil der Schulden begleichen zu wollen.
Die voll geständige FRau wird wegen des Verdachts der Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten handlung, der falschen Beweisaussage vor der Kriminalpoizei und der Veruntreuung an die Staatsanwaltschaft Graz angezeigt.
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