30.12.2017, 07:58 Uhr

Umweltalarm auf der A2 - Autobahn war gesperrt

38 Feuerwehrleute von drei Feuerwehren mühten sich an der Unfallstelle ab. (Foto: FF Mooskirchen)

36 Feuerwehrleute bargen in Mooskirchen einen Sattelschlepper und verhinderten einen größeren Ölschaden für das Wasser.

Gegen 4 Uhr kam am 29. Dezember ein mit Gemüse und Obst beladener Lkw aus noch ungeklärter Ursache bei Streckenkilometer 202,5 km in auf der A2 in Fahrtrichtung Klagenfurt von der Fahrbahn ab und beschädigte nicht nur einen Betonsockel der Fahrbahnrinne, sondern erstörte einen der beiden Dieseltanks. Große Mengen an Treibstoff flossen aus. Wie durch ein Wunder wurde der Lkw-Fahrer dabei nicht verletzt.

Ölschadensfahrzeug

Die zuständige Feuerwehr Mooskirchen alarmierte auch die Kräfte der FF Steinberg und Voitsberg mit dem Ölschadensfahrzeug und löste Umweltalarm auf der A2 aus. Der Regenwasserschacht wurde sofort abgedichtet. Mit Hilfe des Ölschadensfahrzeug wurde auch das Diesel-Wassergemisch aus dem Schacht ausgepumpt.
Um die komplett verunreinigte Einsatzstelle zu reinigen, musste der umgestürzte Lkw aus dem Straßengraben mithilfe eines Spezialunternehmens geborgen werden. Teile des Sattelanhängers mussten abgebaut werden. Mit drei Seilwinden wurde der Sattelzug wieder aufgerichtet.

Sechs Stunden gesperrt

Die A2 war sechs Stunden für den Verkehr gesperrt, insgesamt waren 38 Feuerwehrleute aus dem Bereich Voitsberg, Polizei, Asfinag, der Chemiealarmdienst des Landes und mehrere Firmen im Einsatz.
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