18.09.2014, 18:13 Uhr

Voitsberg als Vorzeigegemeinde

Bgm. Ernst Meixner, das Kuratorium für Verkehrssicherheit und die AUVA präsentierten den Plan. (Foto: KK)
Mit dem Ziel, die Verkehrssicherzeit von Volksschulkindern zu erhöhen, wurden in der Steiermark heuer seitens des Kuratoriums für Verkehrsicherheit (KFV) mit Unterstützung der AUVA, der Landesregierung und den Gemeinden sieben Schulwegpläne erstellt.
Eine dieser sieben Vorzeigegemeinden ist die Stadt Voitsberg. Im Jänner trat das KFV an die Stadt Voitsberg heran und stellte das Projekt vor. Von den Gesamtkosten von 3.900 Euro trägt jeweils ein Drittel die Gemeinde, die AUVA und das Land Steiermark. Ende Februar gab die Stadtgemeinde Voitsberg die Erstellung des Schulwegplans in Auftrag. In der Volksschule Voitsberg wurden die Eltern der Volkschulkinder via Fragebogen befragt, wie der Schulweg der Kinder aussieht. Es ging darum, dass vor allem die Eltern die Gefahrenstellen am Schulweg aufzeigen. Gernot Haidinger vom KFV stellte dabei klar: "Am wichtigsten war dabei, diese Wege nicht nur aus der Sicht der Erwachsenen zu analysieren, sondern die Kinder aktiv mit einzubeziehen. Das Ziel muss sein, dass Kinder möglichst bald den Weg ohne erwachsene Begleitperson bewältigen können. Das Mama & Papa-Taxi sollte eher die Ausnahme sein, denn nur so können Kinder lernen, mit Situationen im Straßenverkehr umzugehen und sich richtig zu verhalten."
Nach dem Auswerten der Fragebögen durch das KFV fand am 7. Mai 2014 vor Ort ein Begehungstermin mit Schulleiterin Margret Riedl, einer Vertreterin des KFV, zwei Elternvertretern und Erich Böhmer von der Stadtgemeinde Voitsberg statt. In diesem zweistündigen Treffen wurden die Problemstellen besichtigt und besprochen. Am 7. August bekam die Stadtgemeinde einen Vorabzug des Schulwegplans, wobei die Stadt das Luftbild noch etwas änderte. Am vergangenen Mittwoch, dem 17. September, wurde der Schulwegplan unter Beisein von Bgm. Ernst Meixner in der Volksschule präsentiert. "Uns ist die Sicherheit der Kinder ganz wichtig, daher war es für uns klar, dass wir bei dieser Aktion mitmachen", meinte Meixner.
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