14.09.2016, 18:22 Uhr

Asylwerber - Tendenz fallend

Rosental mit Bgm. Engelbert Köppel hat die höchste Asylwerber-Quote pro 1.000 Einwohner im Bezirk. (Foto: Cescutti)

Vor zwei Monaten waren es noch 541 Flüchtlinge, jetzt sind nur noch 477 im Bezirk Voitsberg.

Die Feuerpause in Syrien lässt zumindest ein bisschen Hoffnung aufkommen. Der Flüchtlingsstrom aus dem Nahen Osten hat in der Weststeiermark zumindest eine Pause gemacht. Wohnten am Mitte Juli noch 541 Asylwerber aus 21 Nationen in der Lipizzanerheimat, so sind es derzeit - mit Stand 5. September - "nur" noch 477 aus 18 Ländern. Den Großteil der Asylwerber machen vier Länder aus: Afghanistan mit 175, Syrien mit 117, der Irak mit 56 und der Iran mit 47, die also 395 Flüchtlinge ausmachen.


Köflach Spitzenreiter

Dadurch verringerten sich auch die Zahlen für die jeweiligen Gemeinden, wobei derzeit vier Gemeinden (Geistthal-Södingberg, Hirschegg-Pack, Mooskirchen und Stallhofen) keinen einzigen Asylwerber beherbergen. In absoluten Zahlen liegt Köflach mit 112 vor Voitsberg mit 93, Söding-St. Johann mit 63, Rosental mit 58 und Bärnbach mit 51 an der Spitze. Den nächsten Pro-Kopf-Anteil hat mit Abstand Rosental mit 3,5% Asylwerber pro 1.000 Einwohner. Dahinter liegen St. Johann-Söding mit 1,56%, Maria Lankowitz mit 1,44% und Köflach mit 1,12%. Alle anderen Gemeinden liegen unter den Ein-Prozent-Marke. So liegt auch die Gesamt-Bezirks-Quote mit 0,92% deutlich unter der vom Bund festgesetzten 1,5%-Obergrenze. Oder anders ausgedruckt: Auf 51.639 Einwohner im Bezirk Voitsberg kommen 477 Asylwerber.
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