26.01.2018, 11:15 Uhr

Kein Stopp der "Aktion 20.000" gefordert

Die SPÖ startete vor dem AMS Voitsberg ihren Aktionstag im Bezirk Voitsberg.

Die SPÖ mit LAbg. Karl Petinger startete am Freitag einen Aktionstag vor dem AMS Voitsberg.

Am Freitag rief die SPÖ zu einem österreichweiten Aktionstag gegen die Pläne der neuen Regierung auf. Und so informierten auch LAbg. Karl Petinger und der Voitsberger Vize-Bgm. und Gewerkschafter Kurt Christof mit dem Köflacher Heinrich Wutti die Bevölkerung. Vor allem das drohende Aus der "Aktion 20.000" tut Petinger weh. "Über diese Aktion konnten wir 250 Menschen im Bezirk Arbeit geben, das sind 60% der arbeitssuchenden Über-50-Jährigen."

Mindestsicherung

Für Petinger ist klar: „Arbeit sichert den Menschen Einkommen, Perspektive und Würde. Wir fordern daher die Fortführung der von der SPÖ durchgesetzten und von Schwarz-Blau über Nacht abgeschafften Beschäftigungsmaßnahmen, also der Aktion 20.000 und dem Beschäftigungsbonus“, verwies Petinger auf wichtige Forderungen der SPÖ.  „Mit der Ausweitung der Mangelberufsliste betreiben Kurz und Strache Lohn- und Sozialdumping auf Kosten der arbeitenden Menschen in diesem Land. Gleichzeitig will die schwarz-blaue Regierung die Notstandshilfe streichen, Langzeitarbeitslose in die Mindestsicherung treiben und ihr Vermögen enteignen“, nannte Petinger weitere Kritikpunkte an der unsozialen Politik von Schwarz-Blau.
„Das starke Interesse an unserem Aktionstag hat auch deutlich gezeigt, dass die ÖsterreicherInnen eine Regierung wollen, die die Arbeitslosigkeit und nicht die Arbeitslosen bekämpft“, sagte LAbg. Karl Petinger.
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