17.11.2016, 10:27 Uhr

Mooskirchen gegen Tierquälerei

Werner Mandl, Gerry Gratzl und Andreas Wurzinger-Harg von der FPÖ Mooskirchen. (Foto: KK)

Der Mooskirchner Gemeinderat beschloss eine Resolution für generelles Verbot des Schächtens.

Die Marktgemeinde Mooskirchen beschloss bei der Gemeinderatssitzung am 14. November eine Resolution für "generelles Verbot des Schächtens". Das Schächten ist das rituelle Schlachten von koscheren Tieren, insbesondere im Judentum und im Islam. Die Tiere werden mit einem speziellen Messer mit einem einzigen großen Schnitt quer durch die Halsunterseite, in dessen Folge die großen Blutgefäße sowie Luft- und Speiseröhre durchtrennt werden, getötet. Mit dem Schächten soll das möglichst rückstandslose Ausbluten des Tieres gewährleistet werden, weil die Aufnahme des Blutes von Tieren im Islam und im Judentum verboten ist.

Freiheitliche Initiative

In der Resolution wird die Landesregierung aufgefordert, sich bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, dass ein bundes- und europaweites Schächtungsverbot von Tieren umgesetzt wird. Diese Resolution konnte nur durch den engagierten Einsatz der freiheitlichen Mandatare, GR Werner Mandl, GR Andreas Wurzinger-Harg und Vize-Bgm. Gerry Gratzl, zustandekommen. "Mein Dank gilt allen Gemeinderäten der FPÖ, ÖVP und SPÖ für ihren Willen, den Tierschutz nicht untergraben zu lassen", so Gratzl.
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