19.06.2017, 13:45 Uhr

Der Jugend eine Chance

Köflach setzt unter Walther Eccher weiter stark auf die Jugend. (Foto: Cescutti)

Der ASK Köflach setzt weiter auf junge und einheimische Kicker.

Der ASK mochart Köflach beendete die Saison in der Oberliga Mitte als Tabellensiebenter. Mit 37 Punkte sammelte man nur zwei weniger als der Tabellenvierte und landete nur fünf Zähler hinter Platz drei. Gleichzeitig liegt der ASK aber auch nur sieben Punkte vor dem Relegationsplatz, den Rein bekleidet. Es war also eine sehr ausgeglichene Saison in der Oberliga. "Die Mannschaft hat eine super Entwicklung gemacht im Laufe des Jahres", freut sich Trainer Walther Eccher, allerdings "waren die Ergebnisse nicht immer so wie vorgestellt. Es gab Situationen, wo vor allem in den letzten Spielminuten mehr drin gewesen wäre." So wurde das eine oder andere Spiel kurz vor Ende noch aus der Hand gegeben.
Dennoch kassierte der ASK nur sieben Niederlagen, einzige Meister GAK (3) und Frauental (6) verloren weniger Spiele. Und auch bei den Gegentoren ist Köflacht unter den Top-Drei, kassierte mit 42 ebenfalls hinter dem GAK und Frauental die wenigsten Gegentreffer. "Wir haben zwei Serien im Frühjahr und im Herbst mit jeweils sieben Spielen ohne Niederlage hingelegt", ist Eccher stolz.

Transferzeit

"Wir werden weiter auf Einheimische und Junge setzen", gibt Eccher die Richtung vor. Das spiegelt sich auch in den Transfers wieder. Mit Leon Ragolic, Daniel Oswald, Markus Pehsl (Karriereende), Andreas Eissner und Martin Gruber gibt es derzeit fünf Abgänge. Wobei Gruber ein halbes Jahr im Ausland studiert und im Winter wieder zum Team stoßen wird. Neu im Kader sind Valentin Spörk und Benjamin Klug vom ASK Voitsberg sowie Ivan Cosic vom ATUS Bärnbach. "Die Neuzugänge haben für mich sehr viel Talent, sind bissig", sagt Eccher. Der aktuelle Kader wäre im Schnitt 23 Jahre alt. Allerdings kann sich durchaus noch etwas verändern. Die Torhüterfrage ist noch offen und eventuell stößt noch ein defensiver Mittelfeldspieler zur Eccher-Elf. Viel mehr wird sich aber nicht tun. "Ich sehe keinen Grund, warum wir nicht den Jungen die Möglichkeit geben sollten."
In der kommenden Saison wird es auch endlich wieder Bezirks-Derbys in der Oberliga geben. Der USV Mooskirchen ist zurück in der fünfthöchsten Spielklasse. "Ich hätte mir auch noch Bärnbach gewünscht", meint Eccher.
Bevor die Meisterschaft am zweiten August-Wochenende beginnt stehen insgesamt acht Testspiele auf dem Programm, darunter gegen starke Gegner wie Lebring oder Leoben. Und auch gegen den ASK Voitsberg wird getestet - gleich doppelt, auch die Zweier-Mannschaft spielen gegeneinander.
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