30.03.2017, 11:41 Uhr

Die besten Winterspiele aller Zeiten

Philipp Stiefmann (2.v.l.) brachte Silber im Riesentorlauf mit in die Lipizzanerheimat. (Foto: Lebenshilfe)

Philipp Stiefmann brachte Silber von den Special Olympics mit in die Lipizzanerheimat.

"Wir haben größtes Lob von allen Ländern bekommen", erzählt Manfred Ulz. Der Voitsberger war als lange Zeit Trainer, schon bei verschiedenen Special Olympics-Großereignissen dabei, und diesmal als Sportadviser bei den alpinen Bewerben in Schladming mit dabei. "Es waren die größten World Winter Games aller Zeiten, mit den meisten Startern. Und die besten - das wurde uns von Trainern, Sportlern und auch Special Olympics International bestätigt."
Und es waren auch aus Bezirks-Sicht erfolgreiche Spiele. Philipp Stiefmann holte im Riesentorlauf Silber und war damit Teil eines rot-weiß-roten Dreifachsieges. Stiefmann wurde zudem erst bei der Leveleinteilung - nach schifahrerischem Können werden die alpinen Sportler in drei Level eingeteilt - aus dem mittleren in das Top-Level "Advanced" hochgestuft. In diesem Level war auch Barbara Pölzl unterwegs. Sie verpasste die Medaillenränge nur knapp. Im Super-G wurde sie Vierte, im Riesentorlauf schied sie, nach Platz zwei im ersten Durchgang, im zweiten Lauf aus.
Im Stocksport waren zwei weitere Athleten aus der Lipizzanerheimat mit dabei. Theresia Scheer und Alois Buchhaus gingen allerdings leer aus.

Wetterkapriolen

Nicht so einfach war die Situation für die Sportler und Trainer, die Wetterlage hatte von Regen über Nebel bis hin zu Sonnenschein alles zu bieten. So schüttete es etwa bei der Eröffnungsfeier in Schladming wie aus Kübeln. Die Rennen selbst blieben großteils von Niederschlag verschont, einzig beim Super-G regnete es. "Die Pisten waren trotzdem in einem hervorragenden Zustand", so Ulz. Und er muss es wissen, schließlich trat er auch als Vorläufer an, wie unter anderem auch ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel.
Verschoben werden musste überhaupt nur ein einziger Bewerb in der Ramsau, ansonsten lief alles wie geplant.
"Der wichtigste Punkt ist jetzt die Nachhaltigkeit. Die Sportler sollen auch weiterhin Sport betreiben können", stellt Ulz klar und hofft, dass die sportlichen Aktivitäten nach den Special Olympics nicht wieder in Vergessenheit geraten.
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