15.09.2014, 09:55 Uhr

Eine Pleite in Leoben

Thomas Vodica traf sechs Mal gegen Leoben, doch auch er konnte die Niederlage nicht verhindern. (Foto: Cescutti)
Die dritte Niederlage im dritten Spiel mußte die HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach am vergangenen Samstag in der noch jungen HLA-Saison einstecken. Auswärts war man gegen ein ebenso schwaches Team aus Leoben chancenlos und fuhr mit einer 29:35 Niederlage zurück in die Weststeiermark. Nach einem übernervösen Beginn der Milos-Sieben, sahen sich Pusterhofer, Hallmann & Co. relativ schnell mit einem 5-Tore Rückstand (2:7) konfrontiert, den die HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach aber fast wieder egalisieren konnte. Als man wieder auf ein Tor heran kam, wurden einige 100%ige Sitzer ausgelassen und Leoben wurschtelte sich zu einer 14:12 Pausenführung. Wer nach dem Seitenwechsel ein Aufbäumen der Weststeirer erwartete, der wurde bereits in den Anfangsminuten des zweiten Durchganges bitte entäuscht. Von der Milos-Sieben kam so gut wie gar nichts - und von Milos selbst leider auch nicht. Man hat von außen nicht wirklich das Gefühl, dass der Trainer dieser Mannschaft seinen Stempel aufdrücken kann - weder in Sachen Motivation, noch in spielerischer oder kämpferischer Hinsicht. Neuzugang Uros Paladin bleibt weiter erfolglos - kein Tor in diesem Spiel!! Am Ende kam es so, wie es kommen mußte: Die HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach trat mit einer 29:35 Klatsche im Gepäck die Heimreise an und hat nun nach drei runden immer noch keinen Punkt auf der Haben-Seite.
Handball ist bekanntlicher Weise ein Mannschaftssport, aber Bärnbach/Köflach präsentiert sich so ganz und gar nicht als Mannschaft! Wenn man nicht schnellstens reagiert und an einem Strang zieht, wird das in diesem Jahr ein schlechtes Ende nehmen. Hier sind nun alle gefordert - die gesamte Mannschaft und der Trainer. Lippenbekenntnisse allein werden in Zukunft nicht mehr reichen - jetzt müssen Taten folgen. Denn, wer in jedem Spiel mehr als 30 Tore kassiert, der wird nicht viele Spiele gewinnen können und was das in der tabelle dann bedeutet, weiß wohl jeder selbst. Bereits am Sonntag im Auswärtsspiel gegen Linz muß eine Reaktion von der Mannschaft kommen und zwar mit einem Sieg, denn alles andere wäre eine Katastrophe.
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