03.10.2017, 16:18 Uhr

Ausbau B70 - Baustart bei "gutem Wind" im Jahr 2022

LAbg. Karl Petinger und Erwin Dirnberger beim Regionalen Straßengipfel mit Verkehrs-LR Anton Lang (Foto: Land Steiermark)

LR Anton Lang stellte den Umsetzungsplan für die B70 den LAbg. Karl Petinger und Erwin Dirnberger vor.

Nach dem Grundsatzbeschluss der Landesregierung für die Umsetzung und Finanzierung der Straßenbau-Sonderprojekte B64 Rechberg Straße Preding-Weiz, Feldbacher Straße B68 Fladnitz-Saaz und B70 Packer Straße Abschnitt Mooskirchen-Krottendorf stimmte der Landtag zu der 190 Millionen-Euro-Investition zu. Verkehrs-Landesrat Anton Lang gab der Verkehrsabteilung den Auftrag, den vorliegenden Umsetzungszeitplan zu schärfen und stellte ihn zusammen mit Landesbaudirektor Andreas Tropper am Dienstag dem beiden LAbg. Karl Petinger und Erwin Dirnberger vor.

Möglicher Baustart Ende 2022

"Noch heuer wird das Ergebnis der Projektkontrolle durch den Landesrechnungshof vorliegen, danach sind etwaige Anpassungen zu treffen und die Unterlagen im Jahr 2018 zur Umweltverträglichkeitsprüfung einzureichen", erläutert Tropper. Im Idealfall, also wenn es zu keinen größeren Verzögerungen im Verfahren kommt, kann die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Daraufhin folgt im Jahr 2021 die Ausschreibungsplanung, im 1. und 2. Quartal des Jahres 2022 würden die Ausschreibung und Vergabe durchgeführt werden. "Baustart könnte - eben unter der Voraussetzung, dass alle Verfahren einen zügigen Verlauf nehmen, Ende des Jahres 2022 sein", so Tropper.
"Der geplant Neubau der B70 im Abschnitt Mooskirchen-Krottendorf stellt den letzten noch fehlden Abschnitt im durchgehenden leistungsfähigen Ausbau der B70 von Köflach bis zur Autobahnanschlussstelle Mooskirchen dar.", sagt Lang. "Eine verbesserte Straßenverbindung ist zum einen für die Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Ortsgebiete sehr wichtig, um sie von Verkehrslärm und Emissionen zu entlasten. Zum anderen ist ein gut ausgebautes Straßennetz ntaürlich ein entscheidender Wirtschaftsfaktor und wichtig für die Wertschöpfung und die Arbeitsplätze in der Region." Der Ausbau der B70 ist aber auch ein Projekt für die Verkehrssicherheit, welche durch die in Zukunft mögliche durchgehende Verordnung als Autoßstraße wesentlich erhöht wird. "Es freut mich, dass es mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung der Landesregierung gelungen ist, die Finanzierung nune ndlich sicherzustellen. Jetzt kann mit voller Kraft an der Umsetzung weitergearbeitet werden", so Lang abschließend.

55 Millionen Euro

Die geplanten Umsetzungskosten für das Land belaufen sich auf 55 Millionen Euro. Rund 20.000 Fahrzeuge befahren werktags die B70, mit dem Projekt kann durch den Wegfall von rund 60 Kreuzungen bzw. Einmündungen die Verkehrssicherheit erheblich erhöht, lange Wartezeiten beim Ein- und Abbeigen vermieden und die Lärm- und Abgasbelastung für die derzeitigen Anrainerinnen und Anrainer signifikant gesenkt werden.
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