15.09.2016, 16:58 Uhr

Der Edelschrotter Hof lebt wieder

Die Marktmusikkapelle Edelschrott stellte sich mit einem Ständchen ein. (Foto: KK)

Halil und Güngör Bulut kamen über Skandinavien nach Edelschrott.

Der Edelschrotter Hof, das Gasthaus im Zentrum der mit drei Floras ausgezeichneten Marktgemeinde, ist wieder belebt. Und wie. Sogar an einem Dienstag Abend herrschte reges Treiben. Mehrere Jugendgruppen ließen sich die Pizzas schmecken, Senioren trafen sich zu Wein und Bier und eine politische Gruppierung hielt ihre Sitzung ab. Halil und Güngör Bulut und die Gemeinde Edelschrott entschieden sich nach einem Monat Probelauf für eine Fortsetzung. Und die neuen Pächter wurden dann gleich von der Marktkapelle Edelschrott mit einem Ständchen begrüßt, auch WKO-Vize-Obmann Franz Jechart gratulierte zur Übernahme.

Viel Erfahrung

Der Name Bulut ist in der Weststeiermark nicht unbekannt. Denn die Familie betrieb in Köflach eine Pizzeria, bevor der Vater nach Schweden auswanderte, Sohn Güngör war als Koch in Norwegen aktiv. "Wir wollten wieder in unsere Heimat zurück", sagt Güngör, der mit vier Jahren nach Österreich kam. "Edelschrott haben wir vorher nicht gekannt, aber die Gegend gefällt mir sehr." Güngör wollte unbedingt selbstständig arbeiten und da sagte sein Vater: "Gut, aber gemeinsam mit mir!" Und so wurden ersten Kontakte mit Edelschrott geknüpft, die Chemie zwischen Bgm. Georg Preßler und den Buluts stimmte sofort. "Mein erster Gedanke war, dass es funktioniert. Der zweite war anders, aber ich weiß, dass der erste Gedanke immer richtig ist", so Güngör Bulut.
"Wir sind sehr froh über unsere neuen Pächter", sagt Preßler. "Sie bringen viel Erfahrung mit, kommen mit allen Leuten gut aus und sind auch offen für Hochzeiten, Bälle und Familienfeiern. Der Edelschrotter Hof soll wieder eine Drehscheibe für die Gemeinde werden." Die Buluts setzen nicht nur auf Pizzas und Pastas, sondern auch auf regional, bodenständige Küche. "Wir haben täglich geöffnet, von 11 bis 14 Uhr gibt es Mittagsmenü und wir bieten bis 22 Uhr warme Küche", so Güngör Bulut.
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