08.02.2018, 09:44 Uhr

Sanierungsplan der SFL angenommen - Gläubiger erhalten 30%

Die SFL technologies kann nun das Projekt ELI selbst weiterführen, eine Entscheidung ist noch offen.

Nach dem Scheitern bei der ersten Abstimmung gab es nun eine Mehrheit für den adaptierten Sanierungsplan.

Die Zukunft der SFL technologies ist vorerst gesichert. Denn am heutigen Donnerstag wurde laut Mitteilung des Kreditschutzverbands KSV 1870 der adaptierte Sanierungsplan mehrheitlich angenommen. Die Insolvenzgläubiger erhalten auf ihre Forderungen eine Quote von 30%, zahlbar mit eienr Teilquote von 5% in bar, auszuschütten durch den Insolvenzverwalter binnen 14 Tagen, mit eienr Teilquote von 5% längstens 31. Juli 2017 und zwei Teilquoten zu je 10% bis zum 31. Dezember 2018 und 31. Dezember 2019. Die Barquote muss bis 30. März 2ß18 beim Insolvenzverwalter sein, sonst verfällt die Zustimmung zum Sanierungsplan.

67,5 Millionen Euro

Laut KSV 1870 ist von einer quotenrelevanten Insolvenzforderung in der Höhe von 67,5 Millionen Euro auszugehen. Die Finanzierung des Sanierungsplan soll aus dem Unternehmen selbst erfolgen bzw. durch finanzielle Unterstützung des schuldnerischen Geschäftsführers. Die weiteren Teilquoten werden aus dem Fortbetrieb des Unternehmens zu erwirtschaften sein.

41 Dienstnehmer

Es bleibt der SFL überlassen, ob sie das ELI-Projekt selbst weiterentwickelt oder es zu einer Verwertung kommt. Aktuell sind 41 Dienstnehmer beschäftigt. Ziel der Geschäftsführung ist es, die gesamte Gruppe im laufenden Wirtschaftsjahr wieder hochzufahren.
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