Corona-Virus
Blutspenden sind erwünscht – und auch erlaubt

Weiterhin ist Blutspenden ausdrücklich erwünscht, aber selbst jetzt ist auch beim Blutspenden keine Panik und Hektik angesagt.
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  • hochgeladen von Christian Marold

Wer Blut spendet rettet Leben, sagt man.

Auch in Zeiten der Corona-Krise ist dies so. Weiterhin ist Blutspenden ausdrücklich erwünscht, aber selbst jetzt ist auch beim Blutspenden keine Panik und Hektik angesagt.

Die Städte sind leergefegt, Restaurants, Läden geschlossen. Die Maßnahmen der Bundesregierung greifen. Doch es gibt Ausnahmen, Lebensmittelkauf oder ein Arztbesuch ist erlaubt. Denn dies gehört zu den wichtigen und unaufschiebbaren Erledigungen des täglichen Lebens. Und genau dazu gehört auch das Blutspenden, erklärt Michael Hamel vom Roten Kreuz Feldkirch. Wer also Blutspenden will, könne dies auch jetzt tun, so Hamel weiter. Denn Blutspenden werden zu jeder Zeit benötigt, vor allem bei wichtigen Operationen. Die Krankenhäuser des Landes seien indes damit gut versorgt. „Wir waren vorausschauend und haben zu Beginn der Krise gleich vermehrt Blutspendenaktionen durchgeführt, sodass wir im Moment die Lager voll haben. Aber je länger die Coronavirus-Krise dauert, desto eher brauchen wir wieder neue Blutreserven, und die füllen wir jetzt sukzessive wieder auf“, sagte Peter Fraunberger vom Vorarlberger Blutspendedienst. und deswegen müsse man jetzt auch keine aktionistischen Aufrufe machen, erläutert Hamel.

Sicherheitsmaßnahmen
Blutspenden werden im bisherigen Rahmen auch jetzt über das Land organisiert. Beim Roten Kreuz ist man aber auf die jetzige Situation eingestellt. Das Personal ist besonders geschult und auch die äußeren Bedingungen wurden auf die Corona-Krise angepasst. Die Mitarbeiter tragen Maske, es gibt einen Checkpoint und auch die Betten stehen weiter auseinander. Am Checkpoint wird die Temperatur des Spenders gemessen und er wird nach seinen Kontaktpersonen gefragt. Schutz und Sicherheit der Spender und Mitarbeiter wird großgeschrieben. Denn, so Hamel, Spenden dürften wie eh und je nur gesunde Personen. Wer aus den österreichischen Risikogebieten – wozu auch Teile Vorarlbergs zählen - käme, würde abgelehnt. Genauso wie spendenwillige Menschen mit Erkältungssymptomen jeglicher Art.

Blutkonserven als „Arzneimittel“
Die angelegten Blutkonserven werden jedoch nicht auf das Coronavirus getestet, da es bisher noch keine Tests für Blutkonserven gibt. „Doch laut den bisherigen Erfahrungen ist das auch noch nicht notwendig, weil das Virus offensichtlich nicht über Blutkonserven übertragen werden kann. Aber hier gilt es, die weiteren Entwicklungen und Forschungen abzuwarten.“ Fakt ist jedoch: Man sollte Blut spenden gehen, denn es wird weiterhin gebraucht, da Blut als Arzneimittel noch durch nichts Anderes zu ersetzen ist, so Fraunberger abschließend.

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