Währinger Künstler
Zauberer der Farben

Herbert Pasiecznyk war auch Lektor für Anatomisches Zeichnen am Institut für Humanbiologie der Universität Wien.
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  • Herbert Pasiecznyk war auch Lektor für Anatomisches Zeichnen am Institut für Humanbiologie der Universität Wien.
  • hochgeladen von Wolfgang Unger

Der Künstler Herbert Pasiecznyk lebt und arbeitet in Währing. Mit dem Pinsel pflegt er seinen eigenen Stil.

Schon im zarten Alter von drei Jahren begann er mit der Malerei, die ihn sein ganzes Leben begleiten sollte. Woran damals niemand zu denken wagte, ist bis heute Teil seines Lebensweges und verkörpert sein künstlerisches Schaffen über die Jahrzehnte. Als kreativer Knirps, dessen Talent von seinen Eltern vorerst gar nicht wahrgenommen wurde, brachte er alles auf die Leinwand was seiner Fantasie entsprang.

Herbert Pasiecznyk, Jahrgang 1942, verschrieb sich fortan der bildnerischen Kunst, ließ nie davon ab, was schlussendlich dazu führte, dass er mit 25 Jahren die Aufnahmsprüfung in die Akademie der bildenden Künste absolvierte und in der Klasse von Rudolf Hausner, dem großen österreichischen Vertreter der Wiener Schule des phantastischen Realismus, seine Ausbildung zum akademischen Maler genießen durfte. Von Anfang an malte er, in seinem bis heute unvergleichlichem Stil, die Dinge welche ihn begeisterten, inspirierten und mit denen er sich identifizieren konnte.

Die eigene Vorstellungskraft

„Es war nie mein Ansinnen, irgendeinen berühmten Künstlerkollegen zu kopieren oder zu versuchen, sich etwas anzueigenen das nicht meiner eigenen Vorstellungskraft entsprang“, philosophiert Pasiecznyk über seine Arbeiten. Wie bei vielen Künstlern waren seine Werke, die teils in Aquarell, später auch in Öl auf Leinwand kreiert wurden, abhängig von den unterschiedlichsten Schaffensphasen die er durchlief.

Immer wieder Farben

Farbenkräftige Landschaftsbilder, gefolgt von einer Phase in der er surreale Dachlandschaften malte, bis hin zu ornamentalen Abbildungen, die dem Stil der Abstraktion zugeschrieben werden können, sind Teil seiner Arbeiten, die in der Zwischenzeit auf eine beachtliche Anzahl von Bildern angewachsen sind.

„1991 war ein sehr erfolgreiches Jahr für mich, eine Ausstellung meiner Werke ließ mich bis in den Oman reisen, gefolgt von einer Exposition in Tschechien, bei der meine Malerei einem internationalen Publikum dargeboten wurde“, erzählt der Zeit seines Lebens bescheidene Künstler.

Der Morgenmensch Pasiecznyk lebt und arbeitet in seiner Wohnung in Währing, in der er auch sein Atelier unterhält, feilt zur Zeit an einem Buch mit Federzeichnungen und Texten, malt unaufhörlich und wird nicht müde immer Neues zu schaffen.

Ausstellung in Währing

„Gray & Color“, eine Gemeinschaftsausstellung mit seinem Künstlerkollegen Franz Part, kann man noch bis 27. Dezember in der Galerie Frewein in der Schulgasse 70 besuchen. Die in Grautönen gehaltenen Werke von Part bilden dort ein spannendes Ensemble mit der von kräftigen Farben geprägten Kunst Herbert Pasiecznyks.

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