Kutschkermarkt
30 Parkplätze für nur einen Marktstand

Die beiden FPÖ-Politiker Georg Köckeis (l.) und Udo Guggenbichler kritisieren die Parkplatzsituation beim Kutschkermarkt.
  • Die beiden FPÖ-Politiker Georg Köckeis (l.) und Udo Guggenbichler kritisieren die Parkplatzsituation beim Kutschkermarkt.
  • Foto: FPÖ
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

Beim Kutschkermarkt: Anrainer müssen donnerstags ihre Autos für nicht besetzte Marktstände umparken.

WÄHRING. Eine befremdliche Optik bietet an Freitagen der Bauernmarkt in der Kutschkergasse zwischen Schulgasse und Schopenhauerstraße. Ein beidseitiges temporäres Halteverbot für 30 Stellplätze in der Zeit von 6 bis 19 Uhr sorgt bei Anrainern für Ärgernis und Unmut. Nach längeren Beobachtungen stellte sich heraus, dass an Freitagen der Bauernmarkt von nur einem Marktstandler genutzt wird, aber sämtliche Parkflächen für Grätzel-Bewohner nicht zur Verfügung stehen. Die Währinger FPÖ stellte daher in der vergangenen Bezirksvertretungssitzung den Antrag, dass die zuständigen Magistratsabteilungen eine Bedarfserhebung von Marktständen an Freitagen durchführen sollen. "Es soll dabei der tatsächliche Bedarf an benötigten Parkplätzen erhoben werden", so der freiheitliche Klubobmann Georg Köckeis.

Der Politiker fordert, dass nicht benötigte Flächen in weiterer Folge vom bestehenden Halteverbot ausgenommen werden. "Es werden die Anrainer genötigt, bereits am Donnerstag ihre Pkw umzuparken, obwohl die Parkplätze am Freitag von Marktstandlern sowieso ungenutzt bleiben. Eine groteske Situation", sagt Köckeis.

Angestrebt wird ebenso eine Reduktion des Schadstoffausstoßes durch weniger Umpark-Aktionen, die derzeit aufgrund des Freitag-Bauernmarktes notwendig sind. Seitens der Währinger Bezirksvorstehung wurde zumindest zugesagt, dass baldige lösungsorientierte Gespräche mit der MA 59 (Marktamt) und der MA 46 (Verkehrsorganisation) in Sachen Bedarfserhebung von Marktständen stattfinden werden und verkehrstechnische Maßnahmen von den Experten für eine praktische Lösung erarbeitet werden.

Die Währinger Freiheitlichen fordern eine zeitnahe Entscheidung, da trotz Einführung des Parkpickerls eine signifikante Parkplatznot gegeben ist. "Zuerst abzocken, dann Parkplätze vernichten. Hauptsache man quält die Bürger und verhindert Mobilität", kritisiert FPÖ-Bezirksobmann Udo Guggenbichler.

Nossek am Zug

Das Problem ist der grünen Bezirkschefin Silvia Nossek nicht erst seit dem Antrag der Blauen bekannt. Gemeinsam mit der Stadt Wien ist es dem Bezirk ein Anliegen, die Märkte als Nahversorger und Kommunikationszentren zu fördern. "Der Bauernmarkt in der Kutschkergasse bietet am Samstag ein breites Angebot und ist hoch frequentiert. Am Freitag sind es tatsächlich nur ein bis zwei Stände, die ihre Waren anbieten", so Nossek.

Seit einiger Zeit führt sie Gespräche mit den zuständigen Stellen, um eine gute Lösung für den Freitag zu finden. Es gibt drei verschiedene Zugänge. "Mehr Standler gewinnen, das Marktgebiet am Freitag verkleinern oder den Bauernmarkt am Freitag komplett schließen. Ich bevorzuge die erste Variante", erklärt die Währinger Bezirkschefin.

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