Cottage erstickt im Verkehr

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Bereits 2009 wurde die Studie bei Prof. Thomas Macoun in Auftrag gegeben und fertig gestellt. Umfangreiche Erhebungen wurden durchgeführt und auch Teile der Nummernschilder erfasst, um den KFZ-Verlauf zu verfolgen. Das Ergebnis ist eindeutig: Auf einzelnen Routen fahren täglich 8.000 Fahrzeuge, der Anteil des reinen Durchzugsverkehrs beträgt bis zu 70 Prozent, und an einigen Straßen überschreitet die Lärmbelastung den zulässigen Wert zum Teil um das Vierfache. „Sicher gibt es Gebiete, wo der Verkehr noch stärker ist, aber wir müssen jetzt etwas unternehmen, bevor es genauso schlimm wird“, erklärt Ernst Denk, Vorstandsmitglied des Cottage Vereins und Leiter des Verkehrsprojektes.

Vorschläge der Studie reichen von neuen Einbahnstraßenregelungen und Wohnstraßen bis zu zusätzlichen 30er-Zonen. Der Vorstand des Cottagevereins entschied sich dann nach dem Motto: „Zurückgehen kann man immer“ zunächst für eine Maximalvariante. Allen Bewohnern des Cottage wurde ein Fragebogen zugeschickt, in dem diese Variante diskutiert werden konnte. „Der Fragebogen hatte einen extrem hohen Rücklauf von 60 Prozent. Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen waren 95 Prozent der Einsendungen einverstanden, 10 Prozent davon hatten Zusatz­ideen“, erklärt Denk. Das Konzept wurde daher abgeschwächt und modifiziert, trotzdem kann die Gesamtlösung nur einen Kompromiss darstellen.

Das Konzept wurde auch mit den Bezirksvorstehern der betroffenen Bezirke Währing und Döbling besprochen und die Zustimmung der Bezirke gesucht. Ernst Denk: „Uns wurde empfohlen, die technische Machbarkeit durch die MA 46 untersuchen zu lassen, was wir mit Hilfe der Bezirksvorsteher auch getan haben.“
Der Bericht des Magistrats wurde dieser Tage fertiggestellt und ist laut Bezirksvorsteher Karl Homole derzeit am Weg zum Cottageverein. „Wir unterstützen das Projekt, nur ist es wichtig: Was sagt die Behörde? Es gibt Bestimmungen, die unbedingt eingehalten werden müssen“, so Homole. Neuigkeiten zum Thema Cottageviertel sollte es daher schon bald geben.

Autor:

Manuela Mähr aus Währing

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