Erfolgreiches Projekt
Die "Schultorparasiten" im Bildungsgrätzl

Kreativität made in Währing: Schüler präsentierten ihre Werke zum Projekt "Schultorparasiten".
  • Kreativität made in Währing: Schüler präsentierten ihre Werke zum Projekt "Schultorparasiten".
  • Foto: Renate Stuefer
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

Mit riesigen, selbstgebastelten "Monstern" zeigen Absolventen von drei Schulen ihre lebendige Kreativität.

WÄHRING. Ein Schulgebäude zu betreten weckt bei vielen Schülern Emotionen, auf die wahrscheinlich auch jeder Erwachsene zurückblicken kann. Doch nicht immer sind diese Gefühle mit positiven Erinnerungen behaftet. "Wie man den Schülern schon am Eingangstor diese Bedenken nimmt, zeigt das Projekt ’Schultorparasiten’", erklärt Erika Tiefenbacher, Direktorin der Neuen Mittelschule (kurz NMS) in der Schopenhauerstraße.

Aus ihren Erfahrungen und Visionen zu den eigenen Schultoren haben Schüler aus dem Bildungsgrätzel "Ebner-Inklusiv-Eschenbach" gemeinsam mit Studierenden der Technischen Universität Wien (TU Wien) architektonische Kunstobjekte entwickelt und gebaut.

Raum zum Verstecken

Unter dem Motto "Schultorparasiten" sind überlebensgroße Monster und ewig lange, bedruckte, bemalte und bestickte Gemeinschaftsdecken – in beiden kann man sich vor Wind und Feind verstecken – sowie eigenwillige Sitz- und Kommunikationsmöbel entstanden. Der Parasit galt in der griechischen Antike zunächst als Gast, als Tischgenosse, den man nicht unbedingt eingeladen hat.

Der aber Neues erzählt und dabei Informationen und Geschichten mitbringt. In der Kommunikationstheorie steht er auch für ergebnisoffene Irritationen und Begegnungen. Auf Basis einer solchen offenen, motivierten und freundlichen Begegnung wurde nach einem Ping-Pong-Entwurfsprozess im Jänner gemeinsam gebaut und die daraus entstandenen Werke gemeinsam präsentiert. Diese stehen nun den Schüler des Bildungsgrätzels für Nutzung und Umnutzung zur Verfügung.

Drei Schulen am Start

"Schultorparasiten" ist ein Kunst- und Architekturprojekt der Volksschule Schulgasse, der Neuen Mittelschule Schopenhauerstraße und des Gymnasiums Klostergasse mit der TU Wien und dem Verein "Wanderklasse". Unterstützt wurde es von der Bezirksvorstehung Währing, der Lokalen Agenda und der Initiative "Bildungslandschaften in Bewegung" von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und TU.

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