Budgetmittel freigegeben
Gersthofer Platzl wird bis Sommer umgebaut

So wird das neue Gersthofer Platzl in Zukunft aussehen: Der dafür notwendige Umbau wird im Sommer 2021 durchgeführt.
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  • Foto: Vojislav Dzukic
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

Im Finanzausschuss wurden 347.000 Euro für den Umbau des Gersthofer Platzl beschlossen.

WÄHRING. Die Freigabe der Mittel wurde letztendlich von Grünen und Neos beschlossen. Die Entscheidung stand auf des Messers Schneide, denn ÖVP (vier Mandate) und SPÖ (zwei Mandate) waren dagegen, die Grünen (fünf Mandate) und Neos (ein Mandat) stimmten allerdings dafür.

Somit lag es am grünen Ausschussvorsitzenden Marcel Kneuer, eine Entscheidung zu fällen. Und dieser sprach sich für die Bereitstellung der Geldmittel und somit für den Start des Umbaus am Gersthofer Platzl aus. Ab Sommer wird das Gersthofer Platzl zwischen Währinger Straße und Gentzgasse zu einem attraktiven und sicheren Grätzelzentrum: Mehr Platz und bessere Querungen beim Umsteigen und Einkaufen, eine längere Busspur und ein Wartehaus für den 10A, fünf Bäume und Pflanzbeete, Bänke und Trinkbrunnen bedeuten eine Aufwertung des Markts. „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Stadträtin Ulli Sima dieses Projekt nun endlich umsetzen zu können“, ist die grüne Bezirkschefin Silvia Nossek erfreut.

Wegen der umfassenden Verbesserungen für Öffentlichen Verkehr, Radverkehr, Verkehrssicherheit und Nahversorgung sowie Begrünung hat die Stadt Wien von Beginn an eine Beteiligung von rund 60 Prozent an den Gesamtkosten des Projekts (in etwa 700.000 Euro) zugesagt.

Auch Neos dafür

Das für die Nahversorgung so wichtige Gersthofer Platzl soll zu einem echten Grätzelzen-trum aufgewertet werden. „Wir wollen die regionale Wirtschaft am Markt wiederbeleben und gegen Leerstand vorgehen. Von der Aufwertung des Platzl wird nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern auch die Schulwegsicherheit und die lokale Wirtschaft profitieren“, begründet Neos-Bezirksrätin Karin Riebenbauer ihre Zustimmung für das teilweise sehr umstrittene Projekt.

Im Jänner 2020 fiel der Umbau im Währinger Finanzausschuss noch durch und wurde noch mehrheitlich abgelehnt. Durch die Wahlergebnisse aus dem Herbst 2020 ergeben sich nun aber andere Mehrheitsverhältnisse, die den Umbau jetzt ermöglichen.

Der Vorschlag zur Umgestaltung wurde von der Agendagruppe „Lebenswertes Gersthof“ gemeinsam mit Bezirkspolitikern sowie Anrainern, Passanten und Geschäftsleuten entwickelt.

So reagieren die anderen Parteien:

Oliver Möllner, ÖVP: „Eine Bürgerbefragung war Bedingung für die Zustimmung im Finanzauschuss. Unsere Alternativen wurden nie beachtet.

Michael Trinko, SPÖ: „Für die SPÖ war es nie eine Frage, ob das Gersthofer Platzl umgebaut wird, sondern wie. Es wurde wieder drübergefahren.“

Udo Guggenbichler, FPÖ: „Ich bin entsetzt über die Vorgehensweise von Grünen und Neos. Hier wurde die direkte Demokratie mit Füßen getreten“.

Kurt Weber, freier Mandatar: „Wahnsinn, eine einzelne Person hat über 347.000 Euro entschieden. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Währinger Bürger“.

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