Fit ins Alter
Gesundheitstrainer Younis Fares setzt auf Elektrizität

Younis Fares zeigt, wie elektrische Muskelaktivierung auch durch Schlaganfall gelähmte Gliedmaßen bewegen kann.
  • Younis Fares zeigt, wie elektrische Muskelaktivierung auch durch Schlaganfall gelähmte Gliedmaßen bewegen kann.
  • Foto: Ulrike Kozeschnik-Schlick
  • hochgeladen von Ulrike Kozeschnik-Schlick

Mit elektrischer Muskel- und Zellaktivierung unterstützt Younis Fares den Körper bei der Regeneration.

WÄHRING. Für Younis Fares, seit 17 Jahren Gesundheitstrainer und Berater für Elektrotherapie, ist die Elektromyographische Muskelaktivierung (kurz EMA) eine medizintechnische Revolution: "Seit es EMA gibt, habe ich an 400 Klienten in rund 9.000 Trainingseinheiten und unterschiedlichsten Indikationen nur positive Ergebnisse erlebt", so Fares.

Eine ganz besondere Erfahrung ist allerdings die Behandlung von Schlaganfallpatienten gewesen, die ihre Hand nicht mehr bewegen konnten. "Ein bewegendes Erlebnis, wenn man in die Augen dieser Patienten sieht. Wie sehr es sie freut, ihre Finger, wenn auch anfangs nur mithilfe der Elektrostimulation, wieder bewegen zu können", sagt er.

Das Ziel sei natürlich, nach konsequenter Behandlung auch das selbstständige Bewegen wiederherzustellen. Das "Geheimnis" dahinter: "EMA generiert ein pulsierendes elektromagnetisches Feld, das in Intensität und Frequenz veränderbar ist. Der Impuls ist individuell steuerbar und kann die Mitochondrien in den Muskelzellen direkt zum Arbeiten bringen, aber ohne die Nervenzellen unnötig zu reizen."

Balance wiederherstellen

Neben neurologischen Problemen, bietet sich die Therapie aber auch bei Problemen mit dem Bewegungsapparat und bei Gesunden zur Steigerung der persönlichen Fitness an. Wichtig: Davor den Status quo zu eruieren.
Auch die Diagnose erfolgt mit High-Tech, mit der bioelektrischen Impedanzanalyse, die Muskulatur, Fett und Wasserverteilung im ganzen Körper feststellt und umfassend analysiert. "Bei den meisten Menschen gibt es eine Dis-Balance im Muskelapparat. Bedingt durch Verletzung, Krankheit, Operation oder Fehlbelastung", so Fares. Sind Fett und Wasser im auffälligen Bereich, kann man zusätzlich mit der Ernährung gegensteuern.

Das EMA-Training kann beispielsweise auch den lästigen Jojo-Effekt beim Abnehmen verhindern. Eine ganzheitliche Betrachtung und ständige Nachkontrollen seien wichtig für einen nachhaltigen Erfolg des Gesundheitstrainings, in das auch die traditionelle Arbeit auf der Matte oder mit Thera-band einfließen kann. Und natürlich zumindest eine EMA-Einheit zu 30 Minuten pro Woche, um die gesteckten Ziele auch zu erreichen. Übrigens: Muskelkater gibt es bei dieser Therapie nicht. "Und weil der Zeitfaktor heute so wichtig ist, kann ich mit der transportablen Ausrüstung auf Wunsch auch ins Haus kommen", so Fares. Das komme nicht nur den weniger mobilen Kunden - "viele sind 80, oder 90plus" – zugute.

Mehr Infos dazu unter www.aktivita.at

Autor:

Ulrike Kozeschnik-Schlick aus Alsergrund

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