Corona in Wien
Interview mit Bezirksvorsteherin Silvia Nossek zur aktuellen Lage in Währing

Silvia Nossek ist seit 2015 Bezirkschefin im 18. Bezirk
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  • hochgeladen von Thomas Netopilik

Wie beeinflusst Corona die Arbeit in Währing? Die bz bat Bezirkschefin Silvia Nossek (Grüne) zum Interview.

Wie beurteilen Sie die derzeitige Lage in Währing?
SILVIA NOSSEK: Es ist ungewohnt leer auf den Straßen. In den Parks sieht man Eltern mit Kindern. Und Menschen, die laufen oder spazieren gehen – nahezu alle im gebotenen Abstand. Man hat das Gefühl einer allgemeinen Verlangsamung.

Wie haben die Bewohner die Maßnahmen der Bundesregierung aufgenommen?
Mit großem Verständnis und ohne Aufregung. Nur in den Supermärkten gab es leider, wie in ganz Österreich, überbordende Einkäufe und es wurde teilweise auf jede Vorsicht vergessen.

Welche Initiativen sind Ihnen besonders aufgefallen?
Das sind Einkaufshilfen für ältere Menschen. Sei es organisiert, wie in den Währinger Pfarren, oder in der Nachbarschaft. Es gibt Ärzte, die sich für den Einsatz in mobilen Testteams gemeldet haben. Und es gibt Selbstständige, deren Geschäft derzeit stillsteht. Sie bieten den Blaulicht-Organisationen ihre Unterstützung an.

Warum haben Sie trotz Corona die Sitzung der Währinger Bezirksvertretung am 12. März noch abgehalten?
In dem am 11. März verfügten Erlass bezüglich Einschränkung von Veranstaltungen wurden Zusammenkünfte von Landtag, Gemeinderat und Bezirksvertretungen explizit ausgenommen. Weil es wichtig ist, die Handlungsfähigkeit auch in Krisenzeiten zu gewährleisten. Deswegen hat am gleichen Tag auch der Wiener Landtag getagt, deswegen gibt es auch Parlamentssitzungen.

Steht der Bezirk derzeit still oder gibt es Projekte, die trotzdem weiterlaufen?
Neben den ohnehin bekannten Maßnahmen sind in Währing auch Pensionistenklubs geschlossen, Kinder- und Jugendparlament und alle Agenda-Aktivitäten pausieren, das "Kunst.Fest.Währing" ist auf Herbst verschoben. Einzig am Johann-Nepomuk-Vogl-Platz finden im Moment die geplanten Abbruchmaßnahmen statt – diese erfordern keinen Kontakt der Arbeiter untereinander.

Gibt es schon Pläne, wie Sie der Wirtschaft im Bezirk helfen?
Als Bezirk rufen wir alle Währinger auf: Einkäufe, die derzeit nicht direkt möglich sind, in lokalen Geschäften mit Online-Handel zu tätigen. Man findet diese mittlerweile auf entsprechenden Plattformen im Netz. Umsätze, die sich zu Online-Riesen verschieben, gehen jetzt besonders ab.

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