Mehr 30er-Zonen: Ausbau der Verkehrsberuhigung in Innerwähring

In Währing gibt es ab sofort mehr 30er-Zonen als bisher.
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  • Foto: meinbezirk.at
  • hochgeladen von Sophie Alena

WÄHRING. Tempo 30 hat sich in weiten Teilen Währings in den letzten Jahren als Maßnahme für mehr Sicherheit und Lebensqualität bewährt. Mit Mitte Juli 2018 wurde Tempo 30 deshalb auf einige Straßen ausgedehnt, die bisher ausgenommen waren: Martinstraße, Gymnasiumstraße, Gentzgasse zwischen Gürtel und Aumannplatz, Währinger Straße zwischen Aumannplatz und Gersthofer Straße, Sternwartestraße und Anastasius-Grün-Gasse. Ausgenommen bleiben alle Schienenstraßen.

"Mit Tempo 30 in zentralen Straßen des Bezirks wird Währing sicherer, besonders für Kinder und ältere Menschen. Und Währing wird leiser", sagt Bezirkschefin Silvia Nossek (Grüne).

Warum Tempo 30?

Tempo 30 ist eine wirksame und kosteneffiziente Maßnahme zur Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Verkehrssicherheit. Es reduziert Unfallhäufigkeiten und damit die Anzahl von Verletzten und Unfällen mit Todesfolgen.

Der Sicherheitsgewinn ergibt sich zum einen aus einem deutlich verkürzten Anhalteweg: Ein Fahrer, der mit 30 km/h nach einer Vollbremsung bereits zum Stillstand kommt, hat bei Tempo 50 noch nicht einmal mit dem Bremsvorgang begonnen. Daher nimmt mit Tempo 30 das Unfallrisiko deutlich ab. Zum anderen lassen sich durch Temporeduktion Unfallschwere und Verletzungsfolgen überproportional verringern. "Wird ein Fußgänger von einem Fahrzeug mit 50 km/h getroffen, so entspricht dies einem Sturz aus 9,8 Meter Höhe. Bei 30 km/h beträgt die analoge Sturzhöhe nur noch 3,5 Meter", erklärt Nossek. Das bedeutet vor allem mehr Sicherheit für Senioren, die meist zu Fuß unterwegs sind.

Ein weiterer Vorteile von Tempo 30 ist ein gleichmäßigerer Verkehrsfluss sowie eine durchschnittliche Lärmreduktion von zwei bis drei Dezibel, die in etwa so empfunden wird, als würden nur mehr halb so viele Autos fahren.

Autor:

Thomas Netopilik aus Alsergrund

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