Schulgasse: Umbau ist auf Schiene

Ab sofort autofrei: So sieht der neue Vorplatz der "Bunten Schule" in der Währinger Schulgasse aus.
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  • hochgeladen von Thomas Netopilik

WÄHRING. In den Sommermonaten wurde im Bereich der Schulgasse 57 fleißig gebaut. Das Herzstück des Projekts ist der verkehrsfreie Vorplatz, der bis auf die Sitzmöbel bereits fertiggestellt ist. Eine Durchfahrt von Fahrzeugen im Bereich vor der Schule ist ab sofort nicht mehr möglich. "Diese Verkehrsberuhigung war ein jahrelanger Wunsch von Eltern, Lehrern und der Direktion. Es gibt jetzt mehr Platz und auch mehr Sicherheit", sagt die Währinger Bezirkschefin Silvia Nossek (Grüne).

Der Vorplatz wird von den Volksschülern für Outdoor-Aktivitäten genutzt. Zwei Bäume, Poller und Sitzmöbel werden in den nächsten Tagen geliefert. Ebenso neu für die Schüler ist der eigene Bereich im gegenüber gelegenen Schubertpark. Dort kommen in den nächsten Wochen noch einige neue Spielgeräte für die Kids der "Bunten Schule" dazu.

Die Umbauarbeiten an den beiden Kreuzungen Schulgasse/Teschnergasse und Schulgasse/Abt-Karl-Gasse sind in den letzten Zügen. Diese wurden durch die baulichen Maßnahmen viel sicherer gemacht. Dort werden auch zwei Elternhaltestellen entstehen. Diese sind dafür gedacht, die Schüler ohne Gefahr in unmittelbarer Nähe der Schule ein- und aussteigen zu lassen.

Diese sogenannten "Kiss & Ride"-Zonen haben sich bereits bei anderen Schulen bestens bewährt. "Es wird dadurch gewährleistet, dass die Kids den Weg von der Ausstiegsstelle zur Schule durch eine verkehrsberuhigte Zone zurücklegen können", sagt Schuldirektorin Isabella Kirchmayr.

Prinzipiell wünscht sich die Schulleiterin aber, dass die Kleinen mehr zu Fuß zur Schule kommen. "Sie nehmen ihre Umgebung vielfältiger wahr und starten gleich von Unterrichtsbeginn weg besser konzentriert los", so die Schulleiterin.

Für die Währinger Autofahrer hat sich im Bereich der "Bunten Schule" einiges geändert. Im Bereich der Leitermayergasse wurde die Wohnstraße aufgehoben und die Einbahn umgedreht. "Wir haben den Verkehr in diesem Bereich in den nächsten Monaten verstärkt im Auge. Wenn das Aufkommen steigt, müssen wir eventuell noch nachjustieren", so die Bezirkschefin.

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