Spielwaren Heinz
Spielzeuggeschäft mit Tradition

Heidemarie und Michael Heinz legen in den Filialen von Spielwaren Heinz Wert auf ein breites Sortiment klassischer Spielzeuge.
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  • Heidemarie und Michael Heinz legen in den Filialen von Spielwaren Heinz Wert auf ein breites Sortiment klassischer Spielzeuge.
  • Foto: Markus Spitzauer
  • hochgeladen von Mathias Kautzky

Spielwaren Heinz ist ein alter Wiener Familienbetrieb, der von den Eigentümern mit viel Herz geführt wird.

WIEN. „Sollen wir den Steiff-Teddybär mit aufs Foto nehmen?", fragt Heidemarie Heinz im ältesten Spielzeuggeschäft Wiens in der Währinger Straße 81. "Es ist der größte, den wir haben.“ Das heißt schon was, denn das Sortiment von Spielwaren Heinz ist beachtlich: Vom klassischen Konstruktionsspielzeug wie Lego, Matador oder Playmobil reicht die Palette über Puppen und Teddybären bis hin zu Holz-, Brett- und Kreativspielen. „Nur Elektronikspielzeug führen wir aus Prinzip nicht“, so die Unternehmerin. „Dafür werden Familienspiele immer beliebter“, weiß Michael Heinz, der den Familienbetrieb gemeinsam mit seiner Frau seit dem Jahr 2000 führt.

„Wir haben die Firma vom Vater meiner Frau, Rudolf Heinz, übernommen. Er hat den Betrieb 1957 gegründet, weil er sich darüber geärgert hat, dass es damals in seiner Umgebung keine großen Spielzeuggeschäfte für seine Kinder gab“, erzählt Michael Heinz. „So hat er kurzerhand selbst eines aufgesperrt.“ Wie hat sich das Spielen mit der Zeit verändert? „Heute ist alles sehr schnelllebig und die Spielzeuge sind Modewellen unterworfen. Das war früher anders.“

Filialen an Bezirke angepasst

Jeder Wiener Bezirk habe seine Eigenheiten, an die man die einzelnen Filialen anpasse: „Als österreichischer Familienbetrieb ist uns Regionalität sehr wichtig", erklärt Michael Heinz. "Umgekehrt hoffen wir auch, dass wir von den Kunden geschätzt werden. Denn letztendlich hat es jeder Konsument selbst in der Hand, ob es alteingesessene Familienunternehmen wie unseres noch lange gibt oder nicht.“

Engagement im Grätzel

Die Unternehmer engagieren sich auch stark in den Grätzeln rund um die Filialen: „Wir sind bei jedem Straßenfest mit dabei“, so Michael Heinz, "etwa auf der Währinger Straße oder der Josefstädter Straße. In den Einkaufszentren Auhof Center und Riverside gibt es auch regelmäßig Kinderfeste, auf denen wir die Kinder zum Spielen einladen. Da sind dann auch unsere eigenen Kinder immer engagiert“, erzählt der Familienvater mit Stolz.

Wie verläuft die Kindheit, wenn die Eltern Spielzeuggeschäfte führen? „Unsere beiden Töchter haben natürlich gerne gespielt. Wir haben aber darauf geschaut, dass die Anzahl der Spielzeuge im Rahmen bleibt und regelmäßig aussortiert“, erinnert sich ihre Mutter. „Heute sind sie 12 und 14 Jahre alt, beide lieben Kreativspiele“, setzt sie fort. „Und sie basteln extrem viel – zu jedem Anlass bekomme ich etwas Selbstgebasteltes von ihnen, worüber ich mich jedes Mal freue!“, ergänzt Michael Heinz.

Ob die Kinder einmal Spielwaren Heinz übernehmen werden? „Das überlassen wir ihnen, von uns kommen da keine Vorgaben“, so der 47-Jährige. „Aber es ist schon auffällig, dass meinen Töchtern das wirtschaftliche Rechnen leichtfällt“, schmunzelt er. „Immer wenn sie in der Schule schwierige betriebswirtschaftliche Aufgaben bekommen, heißt es gleich: Papa, das kann ich doch schon alles!“

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