Johann-Nepomuk-Vogl-Platz
Umbauarbeiten sind voll im Zeitplan

Johann-Nepomuk-Vogl-Platz
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Die Arbeiten am Johann-Nepomuk-Vogl-Platz schreiten voran. Das Eröffnungsfest ist am 5. September.

WÄHRING. Rund 1,8 Millionen Euro werden in die Erneuerung des in die Jahre gekommenen Grätzelzentrums investiert. 900.000 Euro davon kommen aus einer Strukturförderung der EU. Den restlichen Betrag teilen sich die Stadt Wien und der Bezirk jeweils zur Hälfte. Die Arbeiten sind derzeit noch voll im Gange, ein Ende ist allerdings bereits in Sicht. Denn am 5. September wird der neue Johann-Nepomuk-Vogl-Platz feierlich eröffnet.

Das Zentrum des Platzes wird nach dem Umbau deutlich größer erscheinen. Durch die Verlegung der Altstoffsammelstelle und der WC-Anlage an den Rand wird der Platz in vollem Umfang nutzbar. "Sechs zusätzliche Bäume und die Begrünung der Standrückseiten bringen mehr Grün in das sonst so graue Grätzel", so Bezirkschefin Silvia Nossek (Grüne). Auch an die Kinder wurde beim Umbau gedacht: Neben neuen Spielgeräten am eigenen Spielplatz wird ein Wasserspiel für Spaß und vor allem Abkühlung sorgen. Und der schon jetzt gut genutzte Tischtennistisch wird durch einen zweiten ergänzt. Dazu kommen ein Bücherschrank und neue Sitzgelegenheiten sowie Radabstellbügel und eine E-Tankstelle.

Neuer Bauernmarkt

Auf der Seite der Teschnergasse werden alle Voraussetzungen für einen wöchentlichen Bauernmarkt geschaffen, damit der Markt noch lebendiger wird. Derzeit ist Nossek noch auf der Suche nach Lieferanten von Obst, Gemüse und Lebensmittel für den samstäglichen Bauernmarkt. Interessenten können sich bei der Gebietsbetreuung unter west@gbstern.at oder unter 01/406 4154 melden.

"Schwammstadt-Prinzip"

Eine besondere Innovation wird es unter dem Platz geben: Der Wurzelraum unter den neuen Bäumen wird nach dem "Schwammstadt"-Prinzip gestaltet. Regenwasser und das Wasser des Wasserspiels werden in eine Schicht aus Grobschotter sowie feineren, wasserspeichernden Materialien geleitet und dort für die Versorgung der Bäume in Hitzeperioden gespeichert. "Gebaut wird noch bis Mitte August. Der Markt ist aber auch während der Arbeiten durchgängig geöffnet", erzählt Nossek.

Eine wesentliche Neuerung gibt es auch bei der Anbindung. Bald wird in der 42er-Straßenbahn zu hören sein: "Nächster Halt – Johann-Nepomuk-Vogl-Platz." Die neue Station wird gegenüber vom Markt in der Kreuzgasse entstehen und soll ab 5. September in Betrieb gehen. "Die bisherige Haltestelle in der Hildebrandgasse wird in Richtung Eduardgasse versetzt. Davon profitieren rund 3.000 Fahrgäste, die dort täglich ein- und aussteigen", sagt Kathrin Liener von den Wiener Linien.

Details zur Eröffnung gibts in den nächsten bz-Ausgaben.

Johann-Nepomuk-Vogl-Platz
Das öffentliche WC wurde bereits an den Rand versetzt.

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