Gersthofer Platzl
Währinger Finanzausschuss stimmt über Umbaupläne ab

So soll das Gersthofer Platzl nach der Umgestaltung aussehen. Es soll mehr Sicherheit und Wohlbefinden ausstrahlen.
  • So soll das Gersthofer Platzl nach der Umgestaltung aussehen. Es soll mehr Sicherheit und Wohlbefinden ausstrahlen.
  • Foto: BV 18
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

Der Finanzausschuss entscheidet über die Umgestaltung des Gersthofer Platzls. Für Spannung ist garantiert.

WÄHRING. Seit mehr als zwei Jahren denkt die Währinger Bezirks-chefin Silvia Nossek (Grüne) mit ihrer Bezirksvertretung über einen Umbau des Gersthofer Platzls nach. Bei der Bezirksvertretungssitzung im Dezember 2019 ist das fertige Projekt an der mehrheitlichen Zustimmung der Fraktionen gescheitert – nur Grüne und Neos waren damals dafür. Am 15. Jänner wird nun im Finanzausschuss über das für den Bezirk so wichtige Projekt entschieden. "Die Pläne liegen auf dem Tisch. Sowohl die zuständigen Magistratsabteilungen als auch die Wiener Linien haben den ausgearbeiteten Vorschlag für gut befunden. Jetzt liegt es an Rot, Türkis sowie Blau die letzte Chance auf einen Umbau noch im Jahr 2020 wahrzunehmen", so Nossek.

Alle mit dabei

Die ausgearbeiteten Vorschläge sind in den vergangenen beiden Jahren in sämtlichen Gremien der Bezirksvertretung diskutiert worden. Auch SPÖ, ÖVP und FPÖ waren immer in das Projekt involviert und haben es gut geheißen. "Ich verstehe nicht, warum sie jetzt auf einmal eine Bürgerbefragung wollen. Politik machen heißt auch, dass man Entscheidungen fällen muss", sagt Nossek.
Der Gersthofer Platz ist zu Spitzenzeiten eine der am stärksten frequentierten Gegenden in Wien. Tausende Öffi-Nutzer steigen hier ein oder aus und tausende Autos und Radfahrer sind auf den Straßen unterwegs.

Besondere Aufregung erwecken die Verlegung der Bushaltestelle des 10A und der möglicherweise dadurch entstehende Stau. "Wir haben verlässliche Simulationen der Experten. Die Durchfahrt würde sich von ein bis zwei auf zwei bis drei Ampelphasen erhöhen. Das ist im Rahmen", erklärt die Bezirkschefin. Die Pläne für den Umbau wurden von der Agendagruppe "Lebenswertes Gersthof" in Zusammenarbeit mit den Magistratsabteilungen, den Wiener Linien und der Politik erstellt. Es gab mehrere öffentliche Präsentationen und es wurden zahlreiche Anregungen der Bürger eingearbeitet.

Stadt zahlt mit

Die Gesamtkosten für den Umbau betragen 700.000 Euro. 60 Prozent davon würde die Stadt Wien übernehmen, die Zusage ist bereits erfolgt. "Wenn es am 15. Jänner keine Zustimmung gibt, dann ist der Umbau auch 2020 nicht mehr möglich. Durch die Wahlen im Herbst kann sich das Projekt über Jahre verzögern", sagt Nossek. "Aber ich gebe nicht auf", gibt sich die Bezirkschefin kämpferisch.

So ging die Abstimmung aus:

Autor:

Thomas Netopilik aus Alsergrund

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