05.09.2014, 13:55 Uhr

Mitgefühl ist wichtig, Mitleid kann schädlich sein

(Foto: Foto: Archiv)
Neuen Studien zufolge kann das Einfühlungsvermögen von Menschen derart stark ausgeprägt sein, dass sie die Sorgen anderer mit ihren eigenen verwechseln. Bei einer empathischen Wahrnehmung werden nämlich beim Gegenüber die gleichen Neuronen wie beim Betroffenen im Gehirn aktiviert. Das ist von Natur aus hilfreich, um zu verstehen, was in einer traurigen Person vorgeht. Dabei kann es jedoch zu zweierlei Reaktion kommen: Mitgefühl und Mitleid. Beim Mitgefühl kann man sich laut Psychologen selbst emotional abgrenzen, beim Mitleid sei dies nicht gegeben. Das macht das geteilte Leid dann oft zu einem doppelten.
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