11.09.2014, 00:00 Uhr

Personalisierte Therapie bei MS

Multiple Sklerose ist nicht heilbar. Doch neue Behandlungsmethoden sollen den Krankheitsverlauf verlangsamen.

Bereits mehr als 600.000 Europäer und 2,8 Millionen Menschen weltweit leiden an der entzündlichen, degenerativen, fortschreitenden Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS). Im jungen Erwachsenenalter ist MS die häufigste neurologische Erkrankung die zu fortschreitender Behinderung führt. Dass die Zahl der Betroffenen zunimmt, sei laut Medizinern nicht zuletzt auf verbesserte Diagnosemöglichkeiten zurückzuführen. Wichtige Trends der MS-Forschung sind individualisierte Therapieansätze, um Medikamente zielgerichtet einzusetzen und die oft schweren Nebenwirkungen effektiver zu vermeiden. Auch eine frühzeitige Diagnose und die rasche Behandlung mit modernen Medikamenten haben einen erheblichen Einfluss auf das Fortschreiten der Erkrankung. Zunehmend im Fokus stehen dabei Biomarker, die den Ärzten helfen, Diagnosen zu bestätigen oder auszuschließen, den weiteren Krankheitsverlauf abzuschätzen oder gar den möglichen Erfolg einer Therapie vorherzusagen.
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