05.09.2014, 14:07 Uhr

Schlafprobleme im Alter steigern die Suizidgefahr

(Foto: Foto: Archiv)
Dass ältere Menschen weniger Schlaf benötigen, ist ein weitverbreiterter Irrglaube. "Nimmt man Sorgen mit in den Schlaf, schläft man schlecht und die Psyche kann sich nicht regenerieren. Schlechter Schlaf wirkt sich über kurz oder lang auf die psychische Gesundheit aus und kann zu Depression führen", so Psychiater Dr. Wolfgang Gombas. Eine Studie der Stanford University belegt nun, dass Schwierigkeiten beim Einschlafen und nicht erholsamer Schlaf gar das Selbstmordrisiko um das 1,4-Fache erhöhen. Auch seien Männer deutlich stärker gefährdet. "Die häufigsten Auslöser sind äußere Faktoren, wie Krankheiten, gescheiterte Projekte, das drohende Lebensende oder auch neurochemische Belastungen. Frauen fügen sich mehr in soziale Strukturen ein und sind somit mit jenen Faktoren nicht alleine".
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