05.09.2014, 13:51 Uhr

Sinnvolle Vorsorge gegen Hirnhautentzündung

Schon von Kindesbeinen an her braucht der Körper eine Grundimmunisierungen gegen Diphterie, Tetanus und Pneumokokken. (Foto: Foto: CFalk/pixelio)
(skl). Viele Krankheiten lassen sich heute durch gezielte Vorsorge verhindern. So können bestimmte Grundimmunisierungen bereits im Kleinkindalter durchgeführt werden – etwa die Impfung gegen Diphterie, Tetanus, Rotaviren und Pneumokokken im ersten Lebensjahr oder gegen Masern, Mumps und Röteln ab dem 11. Lebensmonat. Was viele nicht wissen: Auch eine Meningokokken-Impfung kann bereits ab dem 12. Lebensmonat erfolgen, im Schulkindalter ist diese Bestandteil des Gratisimpfkonzeptes für Kinder. Eine durch Meningokokken ausgelöste Erkrankung weist Symptome einer Gehirnhautentzündung oder Blutvergiftung auf und kann innerhalb von wenigen Stunden zum Tod führen. In Österreich hat diese Erkrankung seit 1995 zu 25 Todesfällen geführt, davon 20 im Kindesalter. In Großbritannien war diese Erkrankung bis 1999 noch die häufigste Todesursache von Kindern im Alter von einem bis fünf Jahren.
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