09.10.2017, 09:06 Uhr

TÜWI-Bau ist voll im Plan: Fertigstellung 2018

Im Frühjahr 2018 soll das Bauprojekt in der Peter-Jordan-Straße fertig sein. Derzeit liegt man voll im Zeit- und Kostenplan. (Foto: Baumschlager Hutter ZT GmbH aus Wien mit rajek barosch landschaftsarchitektur)

Ein Hörsaal, drei Institute und eine Mensa sollen Platz in dem 20 Millionen Euro-Projekt finden.

WÄHRING/DÖBLING. Nach kräftigem Gegenwind, inklusive Petition und Widerstand zahlreicher Denkmalschützer, konnte der Abriss des alten Türkenwirtgebäudes in der Peter-Jordan-Straße 76 im April 2016 doch gestartet werden. Drei Monate später folgte der Startschuss zum Bau des neuen "TÜWI". Dieses soll nun im Frühjahr 2018 fertiggestellt werden.

Drei Institute, ein Hörsaal für 400 Personen sowie eine neue Mensa soll der 20 Millionen Euro teure Bau beinhalten – inklusive umfassender Maßnahmen hinsichtlich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. "Das Projekt liegt im Zeit- und Kostenplan. Vor Kurzem ist die Montage der Holzfassade gestartet", heißt es von der zuständigen Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). Parallel dazu arbeite man derzeit am Innenausbau.

Fokus auf Nachhaltigkeit

Beim neuen TÜWI setze man in Sachen Umwelt auf neueste technische Standards: "So wird unter anderem über eine Wärmepumpe Erdwärme zur Heizung und Kühlung genutzt, Anlagen für Photovoltaik und Solarthermie im Flachdachbereich installiert und das Gebäude an die Fernwärme angeschlossen", so BIG-Sprecherin Sabine Gaggl.

Gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur (BOKU), dem Inhaber des Gebäudes, strebe man ein möglichst gutes Abschneiden in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit an. Dieses Vorhaben solle vor allem dank Holzfassade, Fassadenbegrünung und Hängegärten vorangetrieben werden.

Das Lokal schlechthin

Mit mehr 200 Fahrradabstellplätzen will man – ganz im Sinne der "BOKU Mobilitätsstrategie" – dafür sorgen, dass abseits von Auto und Öffis das Fahrrad als Transportmittel genutzt wird.

Mit der Fertigstellung im Frühjahr soll es neben den drei Instituten auch eine umfassende Mineraliensammlung sowie Lehr- und Lernbereiche im Neubau geben. Und natürlich ist auch die BOKU-Institution schlechthin, das TÜWI-Lokal, wieder mit von der Partie.
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