180 Feuerwehrleute üben Großbrand in Dimling

Gerettet: eine der vermissten Personen konnte aus dem verrauchten Gebäudeteil gerettet werden.
3Bilder
  • Gerettet: eine der vermissten Personen konnte aus dem verrauchten Gebäudeteil gerettet werden.
  • Foto: www.ffwaidhofen.at
  • hochgeladen von Peter Zellinger

WAIDHOFEN. Es war eine der größten Übungen der jüngeren Vergangenheit: 24 Feuerwehren mit 180 Mitgliedern aus dem Bezirk Waidhofen übten am Areal der Firma TE Connectivity in Dimling. Die Annahme war, dass mehrere Müllbehälter im Anlieferungsbereich Feuer gefangen haben. Das Gebäude wurde evakuiert, jedoch fehlte von vier Mitarbeitern aus dem nordöstlichen Gebäudetrakt jede Spur.

Sofort machte sich der erste Atemschutztupp zur Menschenrettung auf, während die höchste Alarmstufe B4 gegeben wurde und die Unterstützung von 23 weiteren Feuerwehren angefordert wurde. Um eine so große Anzahl an Feuerwehrkräften koordinieren zu können, wurde am Mitarbeiterparkplatz im Kommandofahrzeug eine Übungsleitung eingerichtet. Diese übernahm die Verteilung der Einsatzaufträge an die anrückenden Feuerwehren in Absprache mit Übungsleiter Christian Bartl.

Der seit Jahren bestehende Objektalarmplan für die Firma TE Connectivity sieht vor, dass bei dieser Alarmstufe eine Relaisleitung von Großeberharts und eine weitere von Großgerharts zum Einsatzobjekt verlegt werden, da die benötigte Löschwassermenge vom öffentlichen Hydrantennetz nicht ausreicht. Für diese beiden Leitungen wurden 162 Schläuche verlegt und eine Strecke von mehr als drei Kilometer überwunden.

Die restlichen alarmierten Feuerwehren rückten direkt zum Einsatzobjekt vor und unterstützten die Feuerwehr Waidhofen/ bei der Personenrettung bzw. Brandbekämpfung.

Vier verletzte Mitarbeiter (geschminkt durch das Team "Realistische Unfalldarstellung" des Roten Kreuz Waidhofen/Thaya) konnten von mehreren eingesetzten Atemschutztrupps aus dem stark verrauchten Gebäudeteil gerettet und dem Roten Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben werden.

Gegen 15 Uhr konnte der angenommene Brand gelöscht und das Übungsende bekanntgegeben werden.

Autor:

Peter Zellinger aus Waidhofen/Thaya

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

10 folgen diesem Profil

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Weitere Beiträge aus dem Bundesland

Politik
"Das ist für mich etwas ganz besonderes": Die Nationalratswahl ist nun schon eine ganze Zeit lang her, dennoch betritt Andreas Minnich, nun Nationalratsabgeordneter, immer noch mit großer Ehrfurcht das Parlament.
38 Bilder

Von Korneuburg bis in Parlament
Das ist einfach der "schönste Arbeitsplatz"

Seit fast vier Monaten sind Heldenplatz, Hofburg und Parlament das "neue Zuhause" von Andreas Minnich. BEZIRK | STADT KORNEUBURG | WIEN. Momentan ist es dunkel, wenn Andreas Minnich Richtung Wien aufbricht, wenn er nach Hause kommt, ebenso. So manche Nacht wird zum Tag, wenn etwa Reden anstehen, Arbeitsgruppen vorbereitet werden wollen oder politische und gesellschaftliche Verpflichtungen auf dem Programm stehen. Und dennoch: "Das Parlament, der Parlamentsklub, die Hofburg – das ist einfach...

Lokales
Mit diesem Plakat wurde die Suche an Karl Zehetmaier unterstützt.

Langenlois
Karl Zehetmaier tot aufgefunden

LANGENLOIS (mk) Jetzt ist es traurige Gewissheit: Der seit Ende Januar vermisste Karl Zehetmaier aus Langenlois wurde in Zöbing nahe der Festhalle tot aufgefunden. Auf Facebook heißt es dazu: „Die Befürchtungen bewahrheiteten sich. Wichtig ist, dass die Familie jetzt Bescheid weiß und mit ihrer Trauer beginnen kann. Viel Kraft der Familie und den Freunden!“ Und weiter: „Auch, wenn dieses Mal unsere Bemühungen nicht mit Erfolg belohnt wurden: Es war gut, dass viele von uns ein Zeichen als...

Lokales
Opfer: der bekannte Musikproduzent Rudi Dolezal.
6 Bilder

Landesgericht St. Pölten
Rudi Dolezal als Opfer vor Gericht

Wegen Untreue und Urkundenfälschung wurde ein 27-jähriger Student am Landesgericht St. Pölten zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je vier Euro (60 Tage Ersatzfreiheitsstrafe), sowie einer bedingten Freiheitsstrafe von 17 Monaten verurteilt. Schadenersatz und Verfall kosten ihn zusätzlich rund 45.000 Euro (rechtskräftig). PURKERSDORF/ST. PÖLTEN (ip). Staatsanwalt Karl Wurzer legte dem, wegen eines anderen Delikts in U-Haft sitzenden Beschuldigten zur Last, während seiner Tätigkeit als...

Lokales
Adolf Marschal erzählte vom Februar 1934
2 Bilder

Geschichte
Zeitzeuge Adolf Marschal aus Wildungsmauer berichtete vom Februar 1934

BRUCK/LEITHA. "Ich erzähle euch, wie wir in Wien gelebt haben. Es ist wichtig, dass ihr wisst, welche Umstände in Wien geherrscht haben, bevor es zum Bürgerkrieg gekommen ist." Mit diesen Worten startete Adolf Marschal seine Erzählungen. Erzählungen von damals Am 12. Februar sprach der Zeitzeuge Adolf Marschal über den Beginn des Österreichischen Bürgerkriegs, der sich auf den Tag genau zum 86. Mal jährte. Er wurde 1922 als Sohn eines Mechanikers und einer Bedienerin in Wien geboren und...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.