Landesklinikum
30 Jahre Onkologie

Peter Preis und Andreas Kretschmer blicken erfreut auf erfolgreiche 30 Jahre zurück.
  • Peter Preis und Andreas Kretschmer blicken erfreut auf erfolgreiche 30 Jahre zurück.
  • Foto: Landesklinikum Waidhofen
  • hochgeladen von Leonie-Sophia Noé-Nordberg

Mit dem 30-jährigen Bestehen blickt die Onkologie am Landesklinikum Waidhofen in die Geschichte zurück.

WAIDHOFEN. Mit der Eröffnung der onkologischen Ambulanz am Landesklinikum Waidhofen wurde im Jahr 1991 der erste Schritt zur kontinuierlichen Versorgung onkologischer Patienten im Waldviertel gesetzt. "Krebspatienten aus Niederösterreich wurden bis 1990 in einigen wenigen niederösterreichischen Gemeindespitälern, zum Großteil aber an den Schwerpunktabteilungen in Wien, betreut. Da die onkologischen Behandlungen damals - wie auch heute - sehr teuer waren, bedeutete die Eröffnung einen beträchtlichen Mehraufwand für die Gemeinde, die das Krankenhaus führte und finanzierte. Trotz dessen überwogen aber eindeutig die Vorteile, denn für unsere Patienten kam es damit zu einer wesentlichen Erleichterung in einer schwierigen Lebenssituation.", erinnert sich Primar Peter Preis.
"Die Onkologie wuchs rasch, es musste also sowohl Personal aufgestockt aber auch Geld für die teuren Therapien zur Verfügung gestellt werden. Da wir in Waidhofen bereits seit 1990 viel Erfahrung auf dem Gebiet der Versorgung von Krebspatienten sammeln konnten, bekamen wir vom Land Niederösterreich auch die Möglichkeit, Vorschläge für ein Konzept für ganz Niederösterreich miterstellen. In der Folge wurden flächendeckend in Niederösterreich Palliativstationen aufgebaut, Waidhofen erhielt eine der ersten Niederösterreichs“ erzählt der damalige Abteilungsleiter.

Versorgung in der Pandemie

In den Jahren nach 2010 wurde vom jetzigen Abteilungsleiter, Primar Andreas Kretschmer, das Tumorboard in Waidhofen, Gmünd und Zwettl etabliert. Auch die Pathologie Horn und die Strahlenabteilung Krems sind hierbei integriert. Die onkologische Versorgung erreichte damit internationales Niveau. "Auch in den Pandemiejahren 2020/21 wurden die onkologischen Patienten ohne Einschränkungen versorgt und behandelt sowie ein Großteil der in Therapie stehenden Patienten geimpft“, so der Abteilungsleiter. Bis heute ist die Onkologie am Landesklinikum Waidhofen für die Schwerpunktversorgung der Waldviertler Patienten zuständig. Bei steigender Qualität verdoppelten sich in den letzten zehn Jahren sowohl die Patientenfrequenz als auch die erbrachten medizinischen Leistungen.

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