4,3 Millionen Euro für Ausbau der Polytechnischen Schule

Vertreter von Baufirmen, der Lokalpolitik und der Schulgemeinde nehmen mit Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister den Spatenstich für den Umbau der PTS Waidhofen vor.
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  • Vertreter von Baufirmen, der Lokalpolitik und der Schulgemeinde nehmen mit Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister den Spatenstich für den Umbau der PTS Waidhofen vor.
  • hochgeladen von Peter Zellinger

WAIDHOFEN. Die Verhältnisse aktuell sind alles andere als ideal: die Schule für Technik und Wirtschaft, die Polytechnische Schule Waidhofen, hat aktuell dreieinhalb Klassenzimmer, die Werkstätten sind nur wenige Quadratmeter groß und einige Schüler werden sogar im gegenüber im Kulturschlössl unterrichtet weil der Platz nicht mehr reicht. "Das ist bei steigenden Schülerzahlen natürlich eine Herausforderung", berichtet Direktor Franz Jauk. Diese steigen kräftig: Besuchten vor 20 Jahren noch 60 Schüler in der PTS, sind es heute über 100. Kurz: Es muss mehr Platz geschaffen werden.

Fast ein Neubau

Deshalb erfolgte am Mittwoch der offizielle Spatenstich für den Ausbau der Schule. An der Nord- und Westseite bekommt das jetzige Schulgebäude, das früher die Feuerwehr beherbergte, einen Zubau und der Dachboden wird ausgebaut. Vier Klassen, Werkstätten für Holz-, Metall- und Elektroarbeiten sollen am Ende entstehen. Die Zubauten erfolgen in Massivbauweise, der Ausbau des Daches wird mit Holzriegeln errichtet. Dazu kommen noch Beschattungsysteme, völlig neue Sanitäranlagen, Dämmung, neue Einrichtung und eine neue Photovoltaikanlage am Dach der Schule, wie Architekt Herbert Weißenböck erklärt.

Schultyp wird wieder gefragter

Alles in allem wird das Projekt 4,3 Millionen Euro kosten. Für Schulobmann Diether Schiefer eine notwendige Investition. "Der Schultyp der Polytechnischen Schule hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert und ist heute einer der wichtigsten Schultypen." Das liegt am Fachkräftemangel der heimischen Wirtschaft, da sind die Absolventen der PTS sind in den heimischen Betrieben gefragt. Eine Analyse, die auch Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister teilt: "Ich gehöre noch zur Generation Matura, als es hieß ohne Matura wird man nix. Heute warten die Firmen auf die Absolventen der PTS".

Bürgermeister Robert Altschach ist jedenfalls über den Ausbau der PTS in seiner Heimatstadt hocherfreut. Nach der Fertigstellung der Arbeiten im Herbst 2021 sind nämlich sämtliche Schulen in der Bezirkshauptstadt modernisiert worden. "Damit entwickelt sich die Gymnasiumstraße zu einem richtigen Campus, auf den wir stolz sein können."

Schüler aus 23 umliegenden Gemeinden besuchen aktuell die PTS Waidhofen, auch wenn die kommenden drei Jahre des Umbaus wahrscheinlich herausfordernd werden freut sich der Schulleiter: "Endlich bekommen wir ein Schulgebäude, das den Anforderungen entspricht". Jauk betont auch die Bedeutung seiner Schule für die ganze Region: "Unsere Schüler, die später Facharbeiter werden, bleiben meist auch in der Region".

Die PTS Waidhofen organisiert am 20. Mai 2019 einen Abend der Betrieb im Stadtsaal Waidhofen. Ziel ist es 70 Lehrberufe und 340 offene Lehrstellenz zu zeigen, gleichzeitig das Jugendcoaching und das Konzept der Lehre mit Matura voranzutreiben.

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Direktor Franz Jauk lädt zum Arbeit der Betriebe ein.

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