Corona-Virus
So rüstet sich der Bezirk für den Kampf mit dem Corona-Virus

Primar Friedrich König vom Landesklinikum Waidhofen.
  • Primar Friedrich König vom Landesklinikum Waidhofen.
  • Foto: LK Waidhofen
  • hochgeladen von Clara Koller

Ausverkaufter Mundschutz und Hamsterkäufe: Die Zahl der Fälle nimmt rasant zu. Die Bezirksblätter haben beim Landesklinikum nachgefragt, wie man sich in Waidhofen auf potenzielle Erkrankte vorbereitet.

BEZIRK WAIDHOFEN. "Wir sind genau darauf vorbereitet", gab Bundeskanzler Kurz vor wenigen Tagen als offizielles Statement im Corona-Fall ab. Genauso sieht es auch im Landesklinikum Waidhofen aus, wie Primar Friedrich König betont: "Für den Fall eines Coronavirus-Verdachtes wurden genaue Verhaltensmaßregeln an alle Mitarbeiter ausgegeben und nach diesen Regeln werden wir unsere Vorgehensweise richten."

Bei Verdacht nicht zum Arzt

Andrea Wingelhofer, Bereichsleiterin der Pflege im Klinikum gibt Ratschläge, wie sich die Waidhofner vor einer Ansteckung schützen können: "Sehr wichtig ist vorbeugend das regelmäßige Händewaschen mit Seife." Bei Verdacht auf Ansteckung sollten Betroffene nicht zum Arzt oder ins Klinikum gehen, sondern telefonische Kontakt mit dem Hausarzt oder der Gesundheitshotline 1450 aufnehmen.

In Sachen Mundschutz sind einige Einwohner falsch informiert: Dieser ist nur sinnvoll für infizierte Personen, um andere nicht anzustecken. Laut Meinung vieler Experten schützt dieser nicht vor Ansteckung. Vielerorts sind Mundschutz und Desinfektionsmittel in den Apotheken bereits ausverkauft. So auch in der Apotheke zum schwarzen Adler in Waidhofen, wie Brigitte Kranyak berichtet: "Mundschutz ist schon seit einer Woche ausverkauft und es ist mit Lieferengpässen zu rechnen. Desinfektionsmittel stellen wir selbst her, solange die Inhaltsstoffe verfügbar sind." Grund zur Panik besteht laut ihr jedoch noch lange nicht.

Vorbereitung schadet nicht

Bezirkshauptmann Günter Stöger zu Hamsterkäufen: "Es schadet nicht, Vorräte einzukaufen. Jedoch sollte nicht übertrieben werden und zum Beispiel Lebensmittel für 4 Wochen oder mehr eingekauft werden. Das Wichtigste ist jetzt, nicht die Nerven zu verlieren."

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Autor:

Clara Koller aus Waidhofen/Thaya

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