Verrückte Rallye
Waidhofner starten Pothole-Rodeo Team

Stefan Kainz, Christian Weisgram, Kevin Kloiber, Stefan Hofbauer, Jürgen Wais, Lukas Müllner und Richard Zimmermann bei der Teamvorstellung im Tell.
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  • Stefan Kainz, Christian Weisgram, Kevin Kloiber, Stefan Hofbauer, Jürgen Wais, Lukas Müllner und Richard Zimmermann bei der Teamvorstellung im Tell.
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Über Schleichwege und Schotterstraßen und 25.000 Höhenmeter mit einem Auto um 500 Euro: Ein Waidhofner Vierertrupp startet ins Abenteuer.

WAIDHOFEN. Stefan Hofbauer, Christian Weisgram, Richard Zimmerman und Kevin Kloiber haben ein ganz besonderes Abenteuer vor sich. Sie starten am 15. Juli nahe Salzburg beim Pothole-Rodeo. Pothole bedeutet Schlagloch - und der Name ist Programm. Über fünf Tage müssen die vier rund 2.000 Kilometer auf ausschließlich Schotterstraßen und Güterwegen zurücklegen. 25.000 Höhenmeter sind es laut Veranstalter, die man mit einem Auto um maximal 500 Euro zurücklegen muss. Wer liegen bleibt, scheidet aus.

Stammtisch-Idee

"Die Idee kam uns am Stammtisch im Tell", so Hofbauer. Wirt Stefan Kainz ist üblicherweise skurrilen Ideen bekanntlich nicht ganz abgeneigt und war sofort mit an Bord. Doch woher ein Auto nehmen? Da kam dann Autoexperte Jürgen Wais ins Spiel, der zufällig einen geeigneten Golf am Gebrauchtwagenplatz stehen hatte. Dass der Kleinwagen den Strapazen gewachsen ist, davon ist Wais überzeugt: "Es ist ein Volkswagen, da kann nicht viel schief gehen". Dennoch wurde an das Gefährt noch Hand angelegt, geschweißt und der 20 Jahre alte Golf bekam eine neue Hinterachse spendiert. Die Beklebung des Gefährts mit den passenden "Team WaldvierT.E.L.L." Logos übernahm Maler Lukas Müllner und auch Orthopädieschuhmacher Rainer Popp unterstützt das Vorhaben.

Die vier Abenteurer sind jedenfalls froh, dass das Pothole-Rodeo heuer coronabedingt nur in Österreich und Deutschland stattfindet, denn regulär wird am Balkan gefahren. "Wenn das Auto durchhält, dann sind wir sicher nächstes Jahr am Balkan unterwegs", so Hifbauer. Auf die Fahrer warten unterwegs auch noch Herausforderungen, die sie erfüllen müssen. "Letztes Jahr musste man sein Auto ein Stück von einem Pferd ziehen lassen oder an einer Balkanhochzeit teilnehmen. Wir rechnen mit allem", so die Vier bei einer kleinen Runde für die Lokalpresse im Tell.

Durchkommen ist alles

Wobei der Begriff "Rennen" nicht ganz richtig ist, es geht nämlich nicht um Tempo, sondern ums Durchkommen und die Teams helfen sich gegenseitig, wenn jemand liegen bleibt. "Ersatzteile haben wir keine mit, weil da hat man ohnehin immer die falschen", so Hofbauer. Die Geheimwaffe der Waidhofner: Bier. Davon haben sie nämlich eine ganze Menge eingepackt - auch als Tauschgut, wenn sie einmal selbst Hilfe brauchen.

Wovor sie schon jetzt den meisten Respekt haben? "Die Hochalpenstraße am Großglockner. Das wird zu viert mit Gepäck wahrscheinlich interessant", so Hofbauer. Am Mittwoch fällt der Startschuss in der Nähe von Salzburg, am Sonntag endet die Rallye in Tulln. Wer den Fortschritt des Teams "WaldvierT.E.L.L." mitverfolgen möchte, kann dem Vierergespann auf hier folgen.

Stefan Kainz, Christian Weisgram, Kevin Kloiber, Stefan Hofbauer, Jürgen Wais, Lukas Müllner und Richard Zimmermann bei der Teamvorstellung im Tell.
Auf ins Abenteuer: Am Mittwoch geht es in Salzburg los.

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