Kynologie Hundebisse
Der Beißkorb im Kindchenschema

Beißkorb ja oder nein?
Relativiert ein anerkannter lokaler Hundefachmann LR Gottfried Waldhäusl?
Bezug BB.
Beide argumentieren sachlich, ihre Ziele sind vernünftig.
Das war nicht immer so.
Erfahrungen eines Kynologen, dessen Wissen und Erfolge seit Jahren anerkannt sind, weisen auf moderne Tierpsychologie hin, siehe TV-Hundeflüsterer.
Kann moderne Tierpsychologie Beißattacken verhindern und Beißkörbe überflüssig machen?
Keine Frage, wenn es nur verantwortungsvolle mündige Hundehalter gäbe.
Davon sind wir unbestritten weit entfernt.
Was Hundeprofis überforderten Hundehaltern erklären müssen, stimmt nachdenklich.   
Was sie über Hunde wissen, beeindruckt.
Hunde sind offenbar mehr als nur domestizierte
Wölfe.
Menschen können Hunde aus Unverstand ruinieren, falsch programmieren, im schlimmsten Fall geschieht es vorsätzlich.
Gutgläubige Hundehalter kommen mit ihren Tieren, besonders in Großstädten, nicht immer zurecht. Ob dabei politische Botschaften eine Rolle spielen?
Trägt urbanes Umfeld dazu bei, daß Menschen "denaturieren"?
Ohne es zu wollen, sind wir schon wieder in einem subtilen ideologischen Spannungsfeld gelandet.
Lamarck- Rousseau- Darwin- Lorenz.
Die unschuldige Naturwissenschaft Biologie und biologistisch interpretierter Darwin.
Kluge Denker, heiße Eisen, Aufarbeitung?
Eigentlich nicht!
Wir leben in der Zeit des Kindchenschemas, das eine souveräne psychologische Macht verkörpert.
Kindchenschema kann man nicht anfassen,
es wirkt aber dennoch.
Manipulativ kann es uns unbewußt bei Kaufentscheidungen oder  als Politikum steuern, ganz ohne deskriptives Narrativ, wenig greifbar, aber real.
Große Augen, runder Kopf,- sie lösen bekanntlich Schutzinstinkte aus.
Kleine Kinder wachsen heute mit "vermenschlichten" Tieren
auf.
Sie sprechen aus Büchern und Filmen zu den Kindern, allesamt sind sie herzig. Bilder sagen mehr als tausend Worte!
Wird diese allgegenwertig ausufernde Scheinwelt gezielt bedient?
Sie prägt Kinder und macht sie unsensibel für Gefahren,
die von Tieren ja ausgehen können.
Das ist gefährlich.
Nicht jeder Hund darf gestreichelt werden, vor allem dann nicht, wenn im Hintergrund ein Herrl Regie führt, das alkoholkrank oder leichtfertiger Kampfhundefan ist.
Welches Kind mag das erkennen?
Regenwürmer, Maulwürfe, Krokodile und Wölfchen sind zu beliebten, vereinnahmten  Adressaten geworden.
Wären Maulwürfe nur größer, es gäbe ordentliche Probleme mit ihnen. Ihre spitzen Zahnreihen stellen die jedes Krokodils in den Schatten.
Drehen wir zur Veranschaulichung den Spieß einfach um und projezieren menschliche Eigenschaften unsinnig und unstatthaft in Tiere hinein, aber nur negative.
Positive Eigenschaften "in Tieren" sehen, lesen, hören wir ja unsinnig irreal ohnehin im Übermaß, und das jeden Tag. Genauso wie unsere Kinder es auch sehen müssen!
Rolle der Medien?
"Herzlos", "grausam","böse", legen Maulwürfe Vorräte an lebenden Regenwürmern an, die sie in speziellen Höhlen ihres weitläufigen unterirdischen Laufgrabensystems bauen.
Dabei beißen sie "heimtückisch" in die Leiber der Regenwürmer  so hinein, daß diese "unschuldigen","armen" Kreaturen partiell gelähmt werden.
Gehts noch"grausamer"?
Wie Zombies siechen sie dahin, bis sie endlich aufgefressen werden. 
Die"süßen","putzigen","kuscheligen" schwarzpelzigen Minimonster gehen heftig zur Sache.
Regenwürmer haben  zu ihrem Unglück fünf paarig angelegte Herzen und sieben Nieren, sind also lange belastbar.
Eine verborgene Horrorwelt tut sich auf unter unserem Gartenrasen und den greens der Golfplätze.
Süße falsche Guttierwelt!
Hunde mit Beißkorb können nicht beißen!

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